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Dienstag, 6. Oktober 2009

Von ohuq am 6.10.2009 - K0 + T0
Die Zeit verfliegt,...jetzt ist der 28.09. schon wieder gut eine Woche vorbei...und erst jetzt komme ich zu diesem längst überfälligen Eintrag...

Aber das ist wahrscheinlich sogar nur von Vorteil...denn wer einmal die Gelegenheit hatte einer Zaboura Eichstaedt Experience (ZEE) beizuwohnen, der ist wahrlich enorm bereichert und muss sich erst einmal darüber
klar werden was überhaupt passiert ist.
Von sich selbst behaupten Nadia Zaboura und Björn Eichstaedt, die beiden Masterminds des Projekts, „Digital Performance Art“ zu bieten, die „Truth, Art [und] Empathy“ an das Publikum transportiert.
Und das ist keineswegs übertrieben.
Gegründet hat sich ZEE auf der CeBIT 2009 am Rande der „Webciety iPhone Performance“.

Was das besondere an dem Projekt ist?! Nun, es geht um kreative Erlebnisse auf der Bühne, die das Publikum durch Stimmungen einzufangen sucht und dadurch sublim Botschaften vermittelt,
die mehr als nur zum Denken anregen und schon auf einer Ebene unterhalb des Bewußtseins operieren. Eine ZEE-Performance lädt das Publikum sozusagen zur kollektiven Meditation ein.
Wer sich darauf einläßt spürt die Kraft und die Energie, die eine gute Meditation mit sich bringen kann.
Dabei kommen als Instrumente das iPhone und die Nintendo DS zum Einsatz. Mit verschiedenen Apps - unter anderem Bloom von Brian Eno - werden Sounds erzeugt die unterschiedliche
Gefühle und Stimmungen auslösen.

Wenn man ZEE musikalisch beschreiben wollte, so fallen unwillkürlich parallelen zu Anne Clark und überhaupt zur Dark Wave auf ebenso wie zu den elektronischen/synthesiser
Pionieren von Kraftwerk oder eben Jean Michel Jarre.
Auch Brian Eno, der Innovator der Ambient Musikszene und Bewußtseinsmusiktheoretiker, ist unverkennbar – auch und nicht zuletzt dank des Einsatzes dreier seiner Apps bei der Klangerzeugung – eine Inspiration der ZEE. Dabei kommt eindeutig eine eigene Handschrift aber nicht zu kurz, die unverkennbar die dem Grundkonzept der Performance geschuldet ist.

Dabei wirkt Björn Eichstaedt qua als Dirigent der freiwillig und zufällig zusammengewürfelten Performer. Nadia Zaboura umrahmt mit Ihrer Stimme den Kontext und bildet zugelich einen harmonischen Konterpunkt.

In München auf der iPhone-Performance am 28.09.2009 im icamp/neues theater münchen wurden die beiden noch durch den „Pixelschubser" Benjamin Jantzen flankiert, der während der Audioperformance gleichzeitig visuelle Kompositionen an die Leinwand zauberte und damit die Performance zu einer Audio-Visuellen-Symphonie erhob.

Sicher, eine ZEE-Performance ist nicht jedermanns Geschmack und dass obwohl man durchaus von gefälligen Klangwelten gleich einer Welt in Ruhe im Gegensatz zum „Leben im Ungleichgewicht" (Koyaanisquatsi) eines Godfrey Reggio reden kann. Wobei, „Gegensatz" ist das falsche Wort,...vielmehr verhält sich eine ZEE-Performance genau gegenläufig und bringt das Ungleichgewicht des Publikums bis zum Ende einer Performance wieder in den Einklang mit dem Weltganzen.
Nicht ungleich einer westlichen heranhgehensweise an das Ziel, den Urton, den transzendenten Urklang, das weltumspannende „Om“ zum Klang im Publikum und in Einklang mit ihm zu bringen.

Kurz, eine ZEE ist eine Kollektiv-Meditave-Ambient-Erfahrung. Das Geniale, naheschon Paranoide ist dabei der Einsatz gerade der technischen Mittel, die für die Welt im Ungleichgewicht stehen um eben wieder ein Equilibrum herzustellen. Dabei lebt die Erfahrung von den persönlichen Eindrücken, die Publikum und Perfomer während der Performance miteinander verschmelzen lassen. Es verblassen dabei die Grenzen des Subjektiven und werden im Idealfall sogar komplett aufgelöst.
Info: ZEE
 

Freitag, 14. August 2009

Von sj am 14.8.2009 - K0 + T0AppleVideoComputer

Kuck mal, wer da hämmert: Ausgerechnet mit einem Zimmermannshammer wollte der Gangsta Rap-Pionier (»Cop Killer«) und beliebte Pimp-Darsteller Ice-T neulich seinem alten PowerBook den Garaus machen und es schnell mal vor laufender Kamera auf dem Deckel seiner blauen Plastikmülltonne zerkloppen. Aber als Mac-Killer macht der Musiker wahrlich keine gute Figur, weswegen wir uns hier für ihn etwas fremdschämen, während Sie sich hämisch das peinliche Video von seinem YouTube-Channel anschauen.

Warum wollte er das gute Teil zerstören? Na, weil das Display von diesem »Motherfucker« nicht mehr funktioniert. Schön zu sehen, dass Ice-T die Klappstulle dann doch nicht so einfach klein kriegt, wie er wohl dachte. Nicht nur, weil sie noch einigen Widerstand zu leisten imstande ist, sondern auch, weil Mr. Ice-T nicht unbedingt mit dem Hammer umzugehen versteht und eher sich als dem Laptop einen abbricht. Und dann denkt der arme Tropf am Ende doch tatsächlich, dass es reicht, der Festplatte ein paar Kratzer zu verpassen und sie ruppig aus dem Gehäuse zu brechen, damit später niemand mehr seine – Auha! – geheimen Daten auslesen kann.

Was für Irrtum.

Auch von zerstörten Festplatten lassen sich nahezu alle Daten wieder rekonstruieren, spätestens sobald man einen Profi damit beauftragt: Ende 2008 berichtete die Firma Kroll Ontrack, dass sie eine MacBook-Festplatte sogar nach einem desaströsen Headcrash noch auslesen konnte.

Denn sowieso waren PowerBooks und nun auch MacBooks schon immer zähe Burschen. Selbst seinem MacBook Air kann dieser Psychopath mit einem dicken Küchenmesser nur Löcher ins Display pieksen. Er scheitert dann aber daran, es vom MacBook abzureißen, obwohl es nur noch an einem Scharnier hängt. Und so bleibt dem erschütternd unfähigen Vandalen nur, noch ein paarmal mit der bloßen Faust auf den wieder zugeklappten Display-Deckel zu hauen. Autsch.

Und dieses MacBook Pro funktionierte noch halbwegs, nachdem es blöderweise mit dem Auto überfahren hatte, während dieses hier sogar noch einen Funken »Leben« in sich zu tragen scheint, nachdem es von einem Lastwagen überrollt wurde.

Aber jetzt legt Mr. Ice-T endlich los:



(Link zum YouTube-Video)
 

Mittwoch, 29. Juli 2009

Von sj am 29.7.2009 - K0 + T0VideoStuff

Hergeschaut, Typographen: The quick brown fox jumps tatsächlich over the lazy dog!



YouTube-Link

Falls wer den Witz nicht verstanden hat: der Satz des Fuchses ist gebräuchlicher Blindtext, ein Pangramm, ein holoalphabetischer Satz, der jeden Buchstaben des Alphabets, leider außer Umlaute enthält.
 

Freitag, 24. Juli 2009

Von sj am 24.7.2009 - K0 + T0FreewareBilder

Was für ein Freeware Freitag: Googles Linux-Derivat Android hält den Netzstecker am MacBook für einen leeren Akku, der BlackBerry-Smartphonehersteller RIM bittet um Anmeldung für seinen demnächst erscheinenden iTunes-Clone und dann sollen wir auch noch im Dunkeln vor der Webcam sitzen?

Live-Android läuft nicht auf MacBook: Enttäuschend endete unser Experiment, Googles Handy-Betriebssystem Android auf dem Mac zu starten und unter die Lupe zu nehmen. Das Linux-Derivat soll demnächst als Windows-Killer auch richtige Computer antreiben und Google stellt hier schon mal eine Image-Datei für eine selbstgebrannte Live-CD zum Download bereit, mit der sich Android auf jedem x86-Rechner, also auch einem Intel-Mac ebenso problem- wie rückstandslos vom Silberling starten lassen soll. Tatsächlich fuhr Android auf unserem MacBook hoch, behauptete danach aber strunzdumm, dass der Computer nicht an der Steckdose hängen würde und der Akku leer sei. Obwohl der Akku gar nicht drinnen und das Netzkabel eingesteckt war ließ sich das blöde Cyborg-System auch nicht nach hundert Mausklicks zum weitermachen überreden. Widerstand war zwecklos, wir mussten den Test abbrechen, bevor wir assimiliert werden konnten. Kommt jemand da draußen weiter als wir?
image

Neuer Mac-Desktop für BlackBerry-Benutzer: Wer Mails, Kontakte, Termine und Lesezeichen bislang mit der PocketMac-Software zwischen Mac und Blackberry-Handy synchronisierte, der oder die soll sich demnächst über eine niegelnagelneue Mac-Desktop-Software freuen dürfen: »you'll be able sync your iTunes® playlists and personal information like contacts, tasks and appointments; install new software, games, and more«, schreibt Hersteller Research in Motion. Hört sich nach iTunes für BlackBerry an und soll »soon« im September erscheinen. Interessierte Nutzer tragen sich hier in die Warteliste ein, sie bekommen dann wohl Bescheid, wenn die Software fertig ist.

Glühbildchen mit der Webcam: Die Lifelong Kindergarten Group am Media Lab des MIT, dem Massachusetts Institute of Technology hat ein erfreulich nutzloses, aber lustiges Java-Dings für Spielkinder wie uns veröffentlicht: Glow Doodle. Damit nimmt man ein Standbild mit der iCam auf, das sich danach mit Bewegungen bemalen lässt. Am besten in einem dunklen Zimmer, da könnte man dann schon mit der Kippenglut einer brennenden Zigarette kleine Skizzen verfertigen. Bedient wird die Applikation mit einem Mausklick und der Tastatur. Gespeichert werden die fertigen Bilder mit einem Druck auf die Leertaste. Allerdings über den Umweg des Media Lab-Servers. Alle Webcam-Werke werden auf ihn hochgeladen. Weswegen es schon eine recht umfangreiche Galerie von Glow Doodle-Bildern gibt, die man dann auch herunter laden kann.
 

Donnerstag, 9. Juli 2009

Von sj am 9.7.2009 - K0 + T0AppleFreewareStuff

Ich kam, sah und sägte! Nämlich mit dieser iSaw für den USB-Anschluss. Gerade einmal so breit wie die Macbook-Tastatur macht sie, zum Beispiel – Eins, zwei, drei! – aus jedem wegfallenden Arbeitsplatz zwei halbe. Ob sie auch als Brieföffner taugt wissen wir nicht, als Briefbeschwerer putzt sie aber ungemein und frisst sich dankbar durch jede Büro-Hydrokultur. Denn merke: Es kommt der Tag, da will die Säge sägen! image
Sie soll ab Herbst des Jahres für schlappe 60 Dollar plus Versand ausgeliefert werden. Schade ist, dass man die USB-Kettensäge leider nicht mehr vorbestellen kann.

Aber das konnte man auch vorher nicht. Aus einem einfachen Grund: sie ist nur ein Witz. Öko-Humor! Denn, so reiben es die iSaw-Erfinder unter die Nase von uns Gutgläubigen: die größte Kettensäge sei bereits die Tastatur. Mit jedem Druckbefehl würde man seine eigene, kleine Kettensäge einmal mehr an jene Bäume legen, aus denen das zu bedruckende tote Holz ja hergestellt wurde, weswegen man also ein schlechtes Gewissen haben und sich vorsorglich die Freeware »Papercut« (Slogan: »Printers run on trees«) herunter laden und installieren soll; eine Software, die sich als Startobjekt installiert und uns Baumfrevler künftig mit dem störend pötternden Trabbi-Geräusch einer Kettensäge nervt, wenn wir mit Apfel-P den Druckbefehl geben. Wer mit der Maus über das Datei-Menü den Druck-Befehl ansteuert bleibt aber seltsamerweise davon verschont. Vielleicht protestieren die Entwickler ja nur gegen Tastaturbefehle? Wer das wüsste…
 

Mittwoch, 8. Juli 2009

Von sj am 8.7.2009 - K0 + T0Video

Die Lage, welche auch immer, ist hoffnungslos, aber nicht ernst. Das beweisen wir hier mit vier witzigen Webvideos, die nicht nur einen ganz neuen Blick auf Twitter vermitteln, unsere Geschäftspartner auskundschaften (es gibt nichts Richtiges im Feilschen), schöne Szenetypen feiern sowie und vor allem uns die unbekannten Gefahren exzessiven Computerdaddelns vor Augen zu führen vermögen. Viel Vergnügen.

Früher nannte man es Logorrhoe, Sprechdurchfall, wenn einer ebenso ziel- wie zusammenhanglos vor sich hin brabbelt, ohne wirklich mit jemandem zu sprechen. Heute nennt man es Real Life Twitter:



Wir lernen erschütternde Gen-Defekte kennen, von denen wir nie zuvor hörten: Etwa die »Duke Nukem«-Seuche genannte Ego-Shooter-Lähmung oder das Donkey Kong-Syndrom oder die 2D-Sidescroller-Krankheit. Schauderhafte Schicksale, die uns im folgenden Beitrag vorgeführt werden:



Absolut auf den Punkt gebracht ist das folgende Video, das jedem Freiberufler Tränen der Rührung in seine großen Kulleraugen schießen lässt und das man sofort seiner manchmal arg knickrigen, nickligen Kundschaft vorwärtsen möchte. Denn natürlich arbeitet man gern umsonst, Honorare sind einem mehr als lästig und ein unbezahltes Praktikum ist jederzeit einer bezahlten Vollzeitstelle vorzuziehen:



Last, but not least: Ganz neu setzt Mobilfunkbetreiber Vodafone auf tolle Szenetypen, um seine Mobilfunk-Minuten an die »Generation Uplaod« zu verscherbeln. Da passt es doch wie der Dings auf den Eimer, dass wir kurz zuvor den Song »Hey hey schöner Szenetyp!« der Gruppe »Elektrohoden« ausgegraben haben. Unsere liebste halbe Liedzeile ist übrigens »Mit Deinem schicken weißen Apfel bist Du ganz weit vorn…«:



Sie möchten diesen Ohrwurm gern als 320 Kbit-MP3 herunterladen?
 

Freitag, 3. Juli 2009

Von sj am 3.7.2009 - K0 + T0AppleiPhoneBilder

Kinderporno auf dem iPhone meldet der Schweizer Tages-Anzeiger, nachdem man bei Wired eine Geschichte über eine nackte 15-jährige im App-Store aufgegriffen hat. Was steckt dahinter?
image Die Stuttgarter Braun Software GmbH bietet seit Anfang des Jahres u. a. die Gratis-iPhone-App »BeautyMeter« an, mit der man Fotos bewerten soll, die andere Nutzer von sich auf den Hersteller-Server hoch geladen haben. Das kennt man und es ist ein alter Hut à la »Bin ich sexy oder was?« Man muss es nicht mögen. Apple mag es nicht mehr und hat die App nun aus dem App Store verbannt, nachdem darin ein Nacktfoto entdeckt wurde, dass ein angeblich 15-jähriges Mädchen zeigt, dass sich »Oben ohne« selbst fotografierte. Denn unter dem Foto steht die Altersangabe »15«. Was immerhin ein paar tausend BeautyMeter-Besitzer dazu brachte, diesem Bild gute Noten zu geben für »Face«, »Body« und – naja – »Clothes«.
Was all diese Abstimmer und Bilderhochlader nicht zu wissen oder vielleicht auch nur zu verdrängen scheinen: sie sind absolut nicht anonym unterwegs, sondern prinzipiell über ihre eindeutige iPhone-UDID-Nummer jederzeit zu identifizieren. Denn diese ID-Nummer sowie die IP-Adresse des Mobilfunkbetreibers oder des WLAN wird von BeautyMeter erfasst und vom App-Hersteller auf dessen Server protokolliert.
Nach eigenen Angaben hat der App-Anbieter mittlerweile das als »Kinderporno« verschrieene Foto sowie weitere Bilder mit zu viel nackter Haut vom Server gelöscht und verspricht, künftig besser darauf aufzupassen, dass Nutzer keine anrüchigen oder gar ruchlosen Fotos von sich veröffentlichen. Weshalb man nun auch hofft, dass Apple die App im App Store dann irgendwann nächste Woche wieder zum Download frei gibt.
 

Dienstag, 30. Juni 2009

Von sj am 30.6.2009 - K4 + T0AppleBilder

Wie hätte Apples Webseite 1983 ausgesehen? Dave Lawrence hat sich neulich an seinen Rechner gesetzt und den entsprechenden Screenshot ganz einfach selbst gebastelt.

image

Hier geht es zur großen Flickr-Vorlage namens »Apple.com, circa 1983.«.
 

Sonntag, 28. Juni 2009

Von sj am 28.6.2009 - K1 + T0ComputerBilder

Ein kleiner Hinweis auf einen Geschichtslink: Die Erfolgsgeschichte begann Ende 1987, als Thomas Knoll damit begann, eine Mac-Software namens »Display« zu schreiben, die er wenig später in Photoshop umbenannte.

Wie sich die Software äußerlich weiter entwickelte dokumentiert die fleißige Webseite Hongkiat mit Screenshots von allen jeweils gewesenen Icons, Splashscreens, Toolbars und Arbeitsflächen unter der Überschrift »Evolution of Photoshop 1988 - 2009«.
 
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