MACup 03.2001: Startobjekte nur einmal täglich laden von David Lloyd (keine)
Nicht nur die Rechner von MACup-Testredakteuren führen bisweilen mehrmals täglich einen Neustart aus. Angesichts der hohen Anzahl von Kontrollfeldern, Systemerweiterungen und unterschiedlichen Anwendungen, die man über den Tag verteilt verwendet, geht auch ein ganz normaler Arbeitsplatz-Rechner gerne mal in die Knie. Beim anschließenden Neustart werden automatisch alle Programme ausgeführt, die sich im Ordner "Startobjekte" befinden, was aber nicht immer gewünscht ist. Beispielsweise Backup-Programme müssen nur einmal täglich zum Einsatz kommen und lassen sich oft nur nach einigen Vorarbeiten und mit unnötig verstrichenen Minuten Geduld bremsen, wenn Sie erst einmal laufen. Hierfür bietet "OnceDaily" eine komfortable Lösung: Alle Objekte, die in dem programmeigenen Ordner liegen, werden lediglich einmal am Tag gestartet. Hierbei kann der Anwender selbst definieren, ab welcher Uhrzeit ein neuer Tag beginnen soll und die Software die speziell ausgewählten "StartOnce"-Objekte erneut lädt.
aw
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OnceDaily
MACup 03.2001: Eigene Bilder als Startbildschirm einsetzen von Vizspring Software (10 Dollar)
Mit dem "StartupCreator" können Sie das Startbild des Macs Ihren eigenen Vorstellungen anpassen. Sofern sich ein Bild mit 347 mal 220 Pixel Größe in der Zwischenablage befindet, lässt sich dies mit zwei schnellen Mausklicks bewerkstelligen: StartupCreator setzt mit dem ersten Mausklick das Bild automatisch in die Mitte des grauen Rahmens im Startbild. Nach einem weiteren Mausklick ist es automatisch im Systemordner installiert. Über optionale "Skins" lässt sich das Bild noch ein wenig kreativer Gestalten, diese ersetzen zusätzlich den grauen Rahmen mit Steinen, Pflanzen oder bunten Mustern.
aw
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StartupCreator
MACup 03.2001: Diktakt-Software von Nattaworks (15 Dollar)
Bei "Listen&Type" handelt es sich um eine sehr rudimentäre Textverarbeitungssoftware, mit der sich eigentlich nicht viel anderes als reine Texterfassung bewerkstelligen lässt. Jedoch haben die findigen Autoren das Programm um einen Audioplayer erweitert, mit dem sich Tondateien abspielen, anhalten, vor- und zurückspulen und mit Betätigung der "Pardon me?"-Taste die jeweils letzten Sekunden wiederholen lassen. Hierdurch mutiert das ansonsten magere Progrämmchen zu einer idealen Diktat-Software, lediglich für die Aufnahme der Sounds benötigt man noch ein weiteres Programm, etwa den "Audiorecorder".
aw
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Listen&Type
MACup 03.2001: MP3-Daten ins AIF-Format von Proteron (10 Dollar)
Sofern Sie nicht ein topaktuelles Gerät zu Weihnachten geschenkt bekommen haben, lassen sich die im Internet verbreiteten MP3-Dateien nicht mit einem herkömmlichen CD-Spieler abspielen. Ältere Geräte kennen dieses relativ neue Format schlicht nicht und können die Musikdaten folglich nicht interpretieren. Um Songs trotzdem auf einem handelsüblichen CD-Spieler hören zu können, müssen die Dateien im AIF-Format auf die CD gebrannt werden. Für diese Umwandlung bietet sich der Einsatz von "MPegger Drop Decoder" an: Einfach eine MP3-Datei auf das Programmsymbol zu ziehen, und schon wird die entsprechende AIFF-Datei in demselben Verzeichnis abgelegt.
aw
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MPegger Drop Decoder
MACup 03.2001: Englischvokabeln schnell nachschlagen von Ultra Lingua (30 Dollar)
Mac-taugliche Nachschlagewerke für Vokabeln der unterschiedlichsten Fremdsprachen gibt es mittlerweile in rauhen Mengen. Das am meisten verwendete ist nach wie vor das Deutsch/Englisch-Wörterbuch. "Ultra Lingua" steht für einen sehr gelungenen Vertreter dieser Programmgattung, mit dem sich sehr leicht einzelne Wörter finden, nachschlagen und zur Sicherheit rückübersetzen lassen. Bereits während der Eingabe eines Worts in das Suchfenster forscht das Programm in seinem Archiv nach passenden Begriffen und zeigt diese im Suchfenster an - so kann man sich sehr häufig das komplette Eintippen sparen. Das Ergebnis sind in der Regel mehrere artverwandte Wörter und Redewendungen, wobei sich mit einem Klick deutsche Wörter in Englisch und englische Wörter in Deutsch übersetzen lassen. Wer sich über die Übersetzung beziehungsweise die Bedeutung eines angezeigten Wortes unsicher ist, erhält von Ultra Lingua eine Rückübersetzung und somit ein "Mehr an Sicherheit", die korrekte Übersetzung gewählt zu haben. Zahlen können in einem gesonderten Fenster direkt mit dem Ziffernblock eingegeben und als Text herauskopiert werden. Ein praktisches Gimmick ist die mitgelieferte Systemerweiterung. Sie erlaubt, das Programm aus einer beliebigen anderen Anwendung heraus aufzurufen und ein markiertes Wort unmittelbar übersetzen zu lassen. Zum Lieferumfang gehören ferner ein Abkürzungsverzeichnis sowie ein Archiv mit gängigen Schriftwechseln, Anreden, Zahlen, Brüchen, Maßen und vielem mehr.
aw
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Ultra Lingua DE/ENG
MACup 03.2001: Datenbankinhalte statisch im Internet publizieren von Fourth World (69 Dollar)
Ein nach wie vor brandaktuelles, in der Regel aber äußerst kostspieliges Begehren vieler Firmen ist die Veröffentlichung von Datenbankinhalten im Internet - sei es für die Darstellung eines bestehenden Katalogs oder die Präsentation redaktioneller Inhalte durch ein Content-Management-System. Auf dem Gebiet des Database-Publishings tummeln sich zahlreiche Firmen und bieten sehr komfortable, aber auch mit zuweilen sechs- bis siebenstelligen Anschaffungskosten sehr teure Systeme zum Kauf an. Für kleinere Firmen gibt es zwar einfache Lösungen wie das "Web-PlugIn" von Filemaker, jedoch bedarf es auch in diesem Fall mindestens eines professionellen und wiederum teuren FileMaker-Profis, um die Daten ins Netz zu bekommen. Ein großer Kostenfresser solcher Systeme ist zudem, dass die Daten in der Regel dynamisch erzeugt werden, also erst bei der Anfrage eines Users HTML-Befehle und Datenbankinhalte zu einer Internet-Seite zusammengefügt werden. Hierdurch sind die Daten zwar stets aktuell, jedoch ist ein immenser Hardwareaufwand nötig, um die Zugriffszeiten auf dynamische Systeme erträglich zu halten. Eine kleine, einfache und doch äußerst sinnvolle Lösung für die Veröffentlichung von Datenbankinhalten ist "4W WebMerge". Das Programm aus dem Hause Fourth World verbindet eine Textexport-Datei einer beliebigen Datenbank oder eines Excel-Sheets mit einer zuvor erstellten, ganz normalen HTML-Datei, in die Platzhalter für die Datenbankfelder eingefügt wurden. Nach der Auswahl der Quelldatei, der HTML-Vorlage und eines Zielverzeichnisses, produziert 4W WebMerge automatisch eine HTML-Seite für jeden exportierten Datenbankeintrag gemäß der Vorlage und legt auf Wunsch für die erstellten Seiten eine Indexdatei an. Diese Dateien lassen sich anschließend manuell oder beispielsweise durch ein AppleScript auf den Server übertragen - und schon sind die Datenbankinhalte online. Zeilenumbrüche ersetzt das Programm anstandslos gegen "
"-Tags, lediglich deutsche Umlaute vermag 4W WebMerge noch nicht zu konvertieren - entsprechende Nachfrage deutscher User vorausgesetzt, dürfte der Autor in diesem Punkt aber sicherlich in einer nächsten Version nachlegen.
aw
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4W WebMerge
MACup 03.2001: Spam-Filter für E-Mail-Eingang von Maki Enterprise (45 Dollar)
Rund 50 Mails treffen im Durchschnitt täglich pro MACup-Redakteur ein, von diesen sind jedoch nur etwa die Hälfte tatsächlich Anfragen oder Nachrichten von Lesern, Kollegen oder bestellte Informationen von Newsdiensten. Auf wie vielen kommerziell erhältlichen CD-ROMs unsere Adressen inzwischen gespeichert sind, mögen wir nur erahnen - zahllose Werbung für einmalige Verdienstmöglichkeiten, preiswerte Grundstücke in den USA, Sexseiten mit liebestollen Russinnen oder einfach schlecht gemachte Kettenbriefe gehören zu den negativen Seiten dieses nur schwer zu kontrollierenden Bekanntheitsgrades. Viele atuelle E-Mail-Programme haben es sich inzwischen zur Aufgabe gemacht, dieser Werbeflut wenigstens teilweise einzudämmen, jedoch bislang mit mäßigem Erfolg. Wenn sie auch in der Werbeflut ersticken, dürfte Sie das Programm "MailGoGoGo" interessieren. Es macht Schluss mit solchen Spam-Mails, indem es sich vor dem eigentlichen Abfragen von Mails bei Ihrem Provider einklinkt und (nach streng vorgegebenen Richtlinien) Werbung jeglicher Form automatisch aus dem Postfach entfernt. Dabei kann der Anwender "Freund- und Feindlisten" erstellen, über die sich einzelne Mail-Accounts oder auch ganze Domain-Namen einschließen oder ausschließen lassen. Auf diesem Wege entfernt die Software etwa die Mails aller Hotmail-User, mit Ausnahme derjenigen, die als Freunde und Bekannten gekennzeichnet sind. Für alle Sicherheitsfanatiker erstellt MailGoGoGo ein Protokoll, in dem sich im Notfall doch noch alle gelöschten Mails "aus dem Papierkorb" herausholen lassen.
aw
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MailGoGoGo
MACup 03.2001: Internet-Radiodienste im schnellen Zugriff von RSX Solutions (5 Dollar)
Liveübertragungen von Großveranstaltungen, Ansprachen, Konzerten oder kompletten Radiosendungen sind aus dem Internet kaum noch wegzudenken. Inzwischen gibt es hunderte (wenn nicht gar tausende) von Onlinediensten, von denen sich Programme der unterschiedlichsten Art abrufen lassen. Hier schafft "Ampcaster" Überblick: Es bietet Informationen aus der Ampcaster-Onlinedatenbank, die den direkten Zugriff auf mehrere hundert Liveübertragungen aus den Sparten "Classical Music", "Comedy", "Techno", "Dance/House", "Funk", "Jazz", "Metal", "Pop", "Mixed", "R&B", "Rap", "Various", "80's" und "70's" ermöglicht. Sofern ein entsprechender Player festgelegt wurde, startet Ampcaster das jeweilige Programm nach einem Mausklick auf eine der angebotenen Liveübertragungen.
aw
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Ampcaster
MACup 03.2001: Mac-OS-X-Desktop mehr Mac-like von MacPowerUser.com (keine)
Mit Sicherheit werden sich Apples Entwickler etwas dabei gedacht haben, als Sie beschlossen, die Symbole von Festplatten, Wechselmedien und Papierkorb nicht mehr auf dem Schreibtisch anzeigen zu lassen. Fakt ist aber, dass die meisten Mac-User mit dieser Funktion aufgewachsen sind, und ein neues System aus ihrer Sicht nicht ohne diese auskommt. So ist es denn auch verständlich, dass findige Entwickler auf der Website von MacPowerUser.com mit ShowDrives ein Programm zur Verfügung stellen, das eben jene Funktionalität auch unter dem neuen Mac OS X bietet. Möglicherweise wird Apple dem Druck seiner Kunden ja noch nachgeben und ein ähnliches Feature wieder einbauen. Bis dahin kann das kostenlose ShowDrives dies aber bestens imitieren.
aw
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ShowDrives