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Unter Leopard verfügt jede Datei über bestimmte Attribute, mit denen man zum Beispiel festlegen kann, ob eine Datei sichtbar oder unsichtbar sein soll, also im Finder angezeigt oder ausgeblendet wird. Das Ausblenden bestimmter Dateien ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn ein bestimmtes Dokument nicht unbedingt jedem unter die Augen kommen soll oder wenn ein Hersteller sich nicht davon abbringen lässt, seine Konfigurationsdateien im Dokumenten-Verzeichnis oder an anderen Orten abzulegen, wo diese Dateien eigentlich nichts zu suchen haben und bei der Arbeit stören. In diesem Fall greift man am besten zum Terminal-Befehl SetFile.
Dessen allgemeine Syntax lautet SetFile [optionen] Datei. Um eine Datei (oder einen Ordner) unsichtbar zu machen, wählt man die Option -a V, sichtbar macht man sie mit der Option -a v. (Merkhilfe: „-a“ steht für „Attribut“ und „v“ für „visible“.)
Mit dem Kommando

SetFile -a V geheim.doc

blendet man also zum Beispiel die Datei „geheim.doc“ im aktuellen Verzeichnis aus, mit

SetFile –a v geheim.doc

macht man sie wieder sichtbar.
Von Giesbert Damaschke am 3.9.2008 -
 
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