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Die neue Software für das iPhone bringt eine Funktion zum Erstellen von Bildschirmfotos mit. Man hält die Home-Taste gedrückt und betätigt dann kurz den Standby am oberen Rand. Ein kurzes Aufblitzen am Bildschirm, das dem von Photo Booth unter Mac OS X ähnelt, bestätigt das Bildschirmfoto. Die Screenshots landen im gleichen Verzeichnis wie die anderen Bilder, die mit der Zwei-Megapixel-Kamera vom iPhone aufgenommen wurden.
Von mp am 11.7.2008 -
 
Wer häufiger mit Währungen, Längen- oder anderen Maßeinheiten hantieren muss, der wird das Umrechnen- Widget im Dashboard schätzen lernen, sich aber über den ständigen Wechsel zwischen Desktop und Dashboard ärgern. Glück licherweise ist es problemlos möglich, jedes Widget für den Einsatz auf dem Desktop zu aktivieren. Man muss es dazu lediglich in den Entwickler-Modus schalten, was über ein Terminal-Kommando erledigt wird:
defaults write com.apple.dashboard devmode -bool yes

Anschließend müssen Sie das Dashboard neu starten. Dazu können Sie sich aus und wieder einloggen, es geht aber auch einfacher. Rufen Sie die Aktivitätsanzeige auf, markieren in der Spalte Prozessname den Eintrag Dock und

klicken Sie auf Prozess beenden. Dabei verschwindet das Dock, taucht aber kurze Zeit später wieder auf, und auch das Dashboard wird mit der geänderten Einstellung initialisiert. Nun rufen Sie es mit [F12] auf, klicken das gewünschte Widget an und bewegen es kurz. Halten Sie weiterhin die Maustaste gedrückt und wechseln Sie mit [F12] zurück zum Desktop. Es klebt jetzt am Mauszeiger und kann auf dem Desktop platziert wer den. Dabei bleibt es allerdings immer im Vordergrund. Um das Widget zurück ins Dashboard zu befördern, wie - derholen Sie die genannten Schritte: Sie klicken das Widget an, bewegen es kurz, aktivieren das Dashboard mit gehaltener Maustaste und bewegen es dort erneut. Nun gehört es wieder zum Dashboard. Um nun den Entwickler- Modus auszuschalten, geben Sie beim beschriebenen Kommandobefehl als letztes Wort no statt yes an, loggen sich erneut ein oder starten wie bereits beschrieben das Dashboard neu.
Von Giesbert Damaschke am 2.7.2008 - K0 +
 
Formatierte Mails mit Farben, Fonts und Fotos sind zwar eine feine Sache, haben aber auch ihre Tücken. Zum Beispiel dann, wenn man bestimmte Infor mationen aus diesen Mails an andere Empfänger weiterleiten möchte. Oft - mals verschickt man dann allerlei un - erwünschte Inhalte mit. Das Problem taucht auch beim Versand von Webseiten via Safari (Ablage · Inhalt dieser Seite als E-Mail senden) auf, bei denen man immer wieder über Randspalten, Menüs, Anzeigenbanner und ähnliche Seitenelemente stolpert, die man nicht unbedingt durch die Gegend mailen möchte. Nun kann man zwar unerwünschte Inhalte mit der Maus markieren und löschen, doch es geht auch einfacher. Denn Mail besitzt eine Bearbeitungsfunktion, mit der sich ganze Inhaltsblöcke auf einen Streich entfernen lassen. Klicken Sie dazu einfach in eine beliebige Stelle des zu löschenden Blocks. Das gesamte Element wird mit einem dicken schwarzen Rand markiert und links oben mit einem x versehen. Ein Klick auf das x, und das umrandete Element verschwindet. So lassen sich sehr schnell größere Bereiche aus einer HTML-Mail entfernen. Kleiner Wermutstropfen: Leider kommt Mail mit manchen HTML-Seiten überhaupt nicht zurecht und erkennt keine zusammengehörenden Bereiche. In diesen Fällen muss man weiterhin die alte Methode von Markieren und Löschen benutzen.
Von Giesbert Damaschke am 2.7.2008 - K0 +
 
Spotlight kann nicht nur Ihre Festplatte nach gesuchten Informationen durchpflügen, sondern Ihnen auch bei Rechenaufgaben hilfreich zur Seite stehen. Für eine rasche Berechnung zwischendurch klicken Sie auf die Spotlight- Lupe und tippen einfach Ihre Rechenaufgabe ein, also etwa 97+3–15. Das Ergebnis (85) wird mit der Kategorie Rechner angezeigt, das entsprechende Programm startet nach einem Klick auf den Spotlight-Eintrag. Leider wird die aktuelle Berechnung nicht übernommen, sie lässt sich auch nicht als Ergebnis aus Spotlight kopieren. Spotlight arbeitet nach der Punkt-vor-Strich-Regel und kommt mit geklammerten Ausdrücken zurecht. Auch komplexere Eingaben wie Wurzel sqrt(x) oder Potenz pow(x,y) sind problemlos möglich. Bei der Eingabe von Fließkommazahlen muss man die US-Notation, also Punkt statt Komma, benutzen.
Von Giesbert Damaschke am 2.7.2008 - K0 +
 
Der Mac ist ein klassischer Maus-Computer, doch es gibt Situationen, in denen man mit der Tastatursteuerung erheblich schneller ist als der Mac-Zeiger. Üblicherweise wird dabei zur Bewegung innerhalb eines Dialogs die Tabulator-Taste benutzt. Damit das allerdings wie gewünscht funktioniert, müssen Sie zunächst eine Standardeinstellung ändern. Rufen Sie da für die Systemeinstellungen auf und klicken Sie dort auf Tastatur & Maus. Auf der Registerkarte Tastaturkurzbefehle stellen Sie zum einen sicher, dass der Punkt Tastatursteuerung aktiviert ist, und wählen im unteren Bereich beim Eintrag Steuerung durch die Tastatur die Option Alle Steuerungen aus.
Von Giesbert Damaschke am 2.7.2008 - K0 +
 
Mit dem Update auf Leopard 10.5.3 hat Apple auch die Möglichkeit integriert, das Adressbuch mit dem Adressbuch eines Google-Accounts abzugleichen. Allerdings nur dann, wenn Sie ein iPhone oder einen iPod touch benut zen. Mit einem Eingriff in die PLISTDatei des Adressbuches lässt sich diese Einschränkung aushebeln und das Feature von allen iPod-Anwendern nutzen. Zuerst zur offiziellen iPhone-Me - thode: Damit der Abgleich aktiviert wird, müssen Sie in den Einstellungen des Adressbuches auf der Registerkarte Allgemein den Punkt Mit Google synchronisieren aktivieren. Anschließend werden Sie nach Ihren Account-Daten für den Zugriff auf Ihr Google-Konto gefragt. Beim nächsten Sync des iPhones beziehungsweise des iPod touch greift das Adressbuch auch auf die Daten in Ihrem Google-Adressbuch zu.
Es ist allerdings nicht so recht einzu - sehen, warum diese Funktion nur den iPhone- oder iPod-touch-Besitzern zugänglich sein soll. Doch mit dem Pro - perty List Editor lässt sich der Abgleich auch für die übrigen Mac-Besitzer aktivieren – vorausgesetzt, Sie benutzen einen iPod. Der Editor lässt sich gege - benenfalls von der System-DVD als Bestandteil der Xcode-Tools nachinstallieren. Wechseln Sie zuerst in das Verzeichnis Library/Preferences in Ihrem Benutzer verzeichnis und legen Sie dort mit [Befehl-D] eine Sicherheitskopie der Datei com.apple.iPod.plist an. Öffnen Sie die Datei nun im Property List Editor und klappen Sie die Verzeichnisse auf, bis Sie den Eintrag Device Class iPod finden. Ändern Sie hier den Wert von Family ID (üblicherweise: 6) auf 10001 und speichern Sie die Datei. Nun können Sie auch ohne iPhone den Google-Sync im Adressbuch aktivieren. Der Abgleich erfolgt beim nächsten Sync-Vorgang Ihres iPods, vorausgesetzt, Sie lassen Ihre Adressbuchdaten auf den iPod übertragen. Allerdings gibt es einen kleinen Haken: Nach einer Reihe von Abgleichen wird der geänderte Wert von Family ID wieder zurückgesetzt und muss erneut geändert werden.
Von Giesbert Damaschke am 2.7.2008 - K0 +
 
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