MACup 03.1999: Software: HTML-Dokumente exportieren
Beim Export von FrameMaker-Dokumenten im HTML-Format können unerwünschte Leerzeichen die Wörter auseinanderreißen. Ursache ist meist eine Marke mitten im Wort. Beim Export bindet FrameMaker Marken an ein Leerzeichen - und ist keins da, wird eines erzeugt.
Um das zu vermeiden, sollten Sie Marken immer nur an den Anfang oder das Ende eines Worts und möglichst auch nicht zwischen Wort und Satzzeichen setzen. Ob Sie Marken in vorhandenen Dokumenten korrekt plaziert haben, läßt sich leider nicht so einfach ermitteln. Zwei Wege bieten sich an. Sie können das Dokument im MIF-Format exportieren und mit einem Grep-ähnlichen Werkzeug durchsuchen - Grep ist ein Unix-Programm, das sehr flexibles Suchen in Texten ermöglicht. Eines der Pendants auf dem Mac ist zum Beispiel Grapple. Jede Marke beginnt im MIF-Dokument mit "
Alternativ kann ein AppleScript-Programm im FrameMaker-Dokument direkt suchen. Anhand der Eigenschaft "location" einer Marke läßt sich das vorhergehende und das nachfolgende Zeichen prüfen.
In vielen Fällen wird aber die manuelle Suche und Prüfung aller Marken am einfachsten sein, die auch der FrameMaker-Suchdialog ermöglicht. Schalten Sie aber vorher die Ansicht der Steuerzeichen im Menü "Darstellung" ein.
MACup 03.1999: Software: Textblöcke der Reihe nach zusammenfassen
Mehrere einzelne Texte in einem PageMaker-Dokument lassen sich leicht zu einem neuen Text zusammenfassen: mittels "Kopieren" oder "Ausschneiden" wählen Sie die Textblöcke, die Sie zusammenfügen möchten, aus.
Mit dem Textwerkzeug klicken Sie dann auf die gewünschte Stelle der Seite und setzen den Text ein. Die Blöcke aus den ausgewählten Rahmen hängt PageMaker in der Reihenfolge der Schichtung auf der Seite aneinander. Der Text aus dem untersten Rahmen wird als erstes eingesetzt, der Text aus dem obersten als letztes.
In der Regel entspricht die Reihenfolge der, in der Sie die Rahmen erzeugt haben. Falls Sie Texte anders anordnen möchten, ändern Sie die Schichtung der Rahmen mit Hilfe der Befehle im Untermenü "Anordnen" im Menü "Einstellen".
MACup 02.1999: Hardware: In den Ausgangszustand versetzen
Modems werden durch Software unter Umständen umkonfiguriert. Das führt gelegentlich dazu, daß sie mit anderen Programmen nicht mehr zuverlässig zusammenarbeiten. In einem solchen Fall muß man sie in den Grundzustand versetzen, was in der Regel durch Aus- und Einschalten geschieht.
Interne Modems in den G3-PowerBooks der "Wall Street"-Serie lassen sich nur ziemlich aufwendig durch einen Neustart des Computers aus- und einschalten. Einfacher geht es mit einem beliebigen Terminalprogramm, zum Beispiel der Shareware "ZTerm" (Gebühr: 30 Dollar). Starten Sie das Programm, wählen Sie das interne Modem aus und geben Sie "AT&F" ein. Wenn Sie die Eingabetaste drücken, sollte der Computer mit "OK" antworten. Geben Sie jetzt "ATZ" ein, und wiederholen Sie den Vorgang.
Wenn die Software, mit der Sie arbeiten wollen, das "Modem"-Kontrollfeld benutzt - wie zum Beispiel Remote Access oder PPP -, geht es allerdings auch noch schneller: Öffnen Sie besagtes Kontrollfeld, und stellen Sie die Verbindung erst auf "Modem/Druckeranschluß" um und dann zurück auf "Interner Modem".
Weiterführende Informationen
ZTerm
MACup 03.1999: Software: 8.5-Kompatibilität durch Kaleidoscope
Wenn Sie XPress 3.32 unter Mac OS 8.5 verwenden, kann es vorkommen, daß zahlreiche Optionen in Dialogen nicht mehr erscheinen.
Abhilfe schafft hier die Software Kaleidoscope. Installieren Sie einfach die Version 2.1.1 oder neuer, und alle Dialoge erscheinen wieder mit den gewohnten XPress-Elementen.
Weiterführende Informationen
Kaleidoscope
MACup 02.1999: Hardware: Wackelkontakt im Bildschirm
Die Bildschirme einiger Geräte der "Wall Street"-PowerBook-Serie mit 13,3-Zoll-Display werden von Zeit zu Zeit teilweise oder komplett weiß. Ursache dafür ist ein Wackelkontakt im Anschlußkabel. Als kurzfristige Lösung können Sie das Gehäuse des Bildschirms - nicht den Bildschirm selbst - in der Mitte der linken Seite etwas zusammendrücken. Um das Problem dauerhaft zu beheben, sollten Sie das Gerät zum Händler bringen, um einen Tausch des Kabels zu veranlassen. Falls Ihrem Händler das Problem nicht geläufig sein sollte, weisen Sie ihn auf den Artikel 24 672 in Apples Tech Info Library hin. PowerBooks mit anderen Bildschirmgrößen, also unter anderem alle seit Oktober 1998 ausgelieferten Geräte, sind von dem Problem nicht betroffen.
Weiterführende Informationen
Apple TIL
MACup 03.1999: Software: Nützliche Informationen mit Zugabe
In XPress 3.32 lassen sich allerlei nützliche Informationen über die aktuelle Systemumgebung und die installierten Erweiterungen abrufen, wenn Sie bei gedrückter Wahltaste im Apple-Menü "Über QuarkXPress" auswählen.
Wenn Sie die Befehls-, Wahl- und Umschalttaste gleichzeitig drücken, in den Informationsdialog klicken und die Maustaste festhalten, sehen Sie die Photos einiger Herren, die wohl an der Entwicklung des Programms beteiligt waren.
In XPress 4 optimierte der Hersteller diese Funktion noch: Es erscheinen nicht nur mehr, sondern auch bessere Bilder. Achten Sie auch auf die merkwürdigen Gestalten, die sich gegen Ende des Bilderreigens dazwischenmogeln ...