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MACup 10.1999: System: Schreibtischdatei neu anlegen Die Schreibtischdatei ist eine unsichtbare Datenbank, in welcher der Finder diverse Informationen über Dateien verwaltet, vor allem die Zugehörigkeit von Dokumenten zu Anwendungen.
Es ist sinnvoll, diese Datenbank regelmäßig, etwa einmal im Monat, neu anzulegen, um nicht mehr benötigte Daten zu entfernen und eventuell aufgetretene Defekte zu beseitigen. Auch bei der Fehlersuche ist es oft nützlich, die Schreibtischdatei neu anzulegen.
Der klassische Weg dabei ist, den Computer neu zu starten und dann die Wahl- und die Befehlstaste so lange zu drücken, bis die Frage auf dem Bildschirm erscheint, ob man die Schreibtischdatei neu anlegen möchte. Dieses Verfahren funktioniert zwar normalerweise, kann aber in Einzelfällen zu Problemen führen. Apple empfiehlt daher ein etwas komplexeres Verfahren für Systeme ab Version 7.5. (Beachten Sie, daß Sie bei Verwendung von System 7.5 die Kommentare in den Informationsfenstern des Finders verlieren. Diese bleiben erst ab System 7.5.2 erhalten.)
Öffnen Sie zunächst das Kontrollfeld "Erweiterungen Ein/Aus" oder den von Ihnen verwendeten Erweiterungs-Manager (zum Beispiel Conflict Catcher). Erzeugen Sie ein neues Set mit allen aktuell aktiven Erweiterungen und speichern Sie es; Sie brauchen es später, um den aktuellen Stand wiederherstellen zu können.
Deaktivieren Sie nun alle Erweiterungen, und reaktivieren Sie dann eines der folgenden Kontrollfelder - abhängig von der Systemversion:
"Macintosh Easy Open" (Mac OS 7.5 bis 7.5.5)
"Mac OS Easy Open" (Mac OS 7.6 und 7.6.1)
"PC Exchange" (Mac OS 8.0 und 8.1)
"File Exchange" (Mac OS 8.5 und neuer)

Starten Sie den Rechner neu, halten Sie Wahl- und Befehlstaste gedrückt, und warten Sie, bis der Dialog erscheint. Bestätigen Sie, daß der Mac die Schreibtischdatei neu anlegen soll. Bei mehreren Volumes, erscheint für jedes eine gesonderte Abfrage.
Sobald der Finder fertig ist, öffnen Sie ihren Erweiterungs-Manager und aktivieren das eingangs angelegte Set. Starten Sie den Computer neu.
In jedem Fall sollten Sie übrigens darauf achten, daß genügend Platz für die neue Schreibtischdatei vorhanden ist. Apple empfiehlt fünf Prozent der Plattenkapazität, aber das ist recht großzügig geschätzt. Ein Prozent sollte ausreichen, um zu vermeiden, daß die Schreibtischdatei wegen Platzmangels nicht angelegt werden kann.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
MACup 10.1999: Hardware: Unerwünschte Pausen Bei einigen iMacs sind im normalen Betrieb Pausen von bis zu zehn Sekunden zu beobachten, in denen der Computer eingefroren zu sein scheint. Danach arbeitet er weiter, als sei nichts geschehen.
Laut Apple handelt es sich um ein bekanntes Problem, an dessen Beseitigung gearbeitet wird. Behelfen kann man sich solange entweder durch Deaktivierung des CD-ROM-Treibers - nicht empfohlen, weil das Laufwerk dadurch unbenutzbar wird - oder, indem man eine CD einlegt.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
MACup 10.1999: Hardware: Treiberkonflikte mit HDT Der von Iomega gelieferte Treiber für Zip- und Jaz-Medien verträgt sich nur begrenzt mit dem Hard Disk Toolkit (HDT) von FWB. Wenn Sie ihre Zip- oder Jaz-Medien mit HDT formatiert haben, sollte sich nicht der Iomega-Treiber im Ordner "Systemerweiterungen" befinden, sondern der entsprechende HDT-Treiber namens "FWB Tools". Das gilt auch umgekehrt: Haben Sie die Medien mit den Iomega-Tools formatiert, sollten Sie nicht den HDT-Treiber einsetzen.
Welchen Treiber Sie verwenden, ist letztlich eine Geschmacksfrage, auch wenn es durchaus einige Funktionsunterschiede gibt. So kann die Iomega-Software keine Partitionen erzeugen, während HDT nichts mit IDE-Laufwerken anzufangen weiß, zum Beispiel mit den ab Werk eingebauten Zip-Drives in G3-Power-Macs.
Es ist übrigens kein Problem, eine Festplatte mit HDT zu formatieren, selbst wenn Sie den Iomega-Treiber für Zip- oder Jaz-Laufwerke benutzen. Sie dürfen eben nur nicht die Erweiterung FWB Tools installieren.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
MACup 10.1999: Hardware: Datenübernahme von älteren Macs Ein iMac ist für viele Käufer nicht gleichzeitig auch der erste Mac. Häufig stellt sich deshalb die Frage, wie die Daten vom vorhandenen Rechner auf den iMac übertragen werden - ein Problem, vor dem zum Teil auch Besitzer eines blauweißen G3-Macs stehen.
Der einfachste Weg ist sicherlich der über Ethernet, sofern der ältere Computer einen entsprechenden Anschluß besitzt. Hierzu ist kein Hub nötig, es reicht ein sogenanntes Crossover-Kabel, mit dem sich zwei Computer direkt verbinden lassen. Man bekommt es für ca. 25 Mark im Fachhandel. Um Fehlermeldungen zu vermeiden, sollten beide Macs in Betrieb sein, bevor man das Netzwerk auf Ethernet umschaltet. Dann ist nur noch auf einem der beiden Rechner File Sharing einzuschalten. Eine Alternative ist die Verbindung via Router oder LocalTalk-Ethernet-Adapter. Dies ist aber nur sinnvoll, wenn ein solches Gerät bereits vorhanden ist.
Wenn sich die Datenmengen im Rahmen halten, ist auch das Internet eine gute Übertragungsmöglichkeit: Schicken Sie die Daten einfach als E-Mail-Anhang vom alten Mac an Ihre eigene Adresse, und holen Sie die Post dann mit dem iMac ab.
Eine weitere Lösung sind zwei kompatible Wechselplattenlaufwerke (zum Beispiel Zip-Drives), eins mit SCSI-Anschluß für den alten Mac und eines mit USB für den iMac (oder mit Firewire für einen neuen G3). Wegen der ansonsten hohen Kosten lohnt sich dieser Weg allerdings nur, wenn das Laufwerk für den alten Mac bereits vorhanden ist und die Datenträger weiterbenutzt werden sollen.
Deutlich billiger ist die Anschaffung eines USB-seriell-Adapters. Mit Hilfe eines passenden Kommunikationsprogramms (zum Beispiel mit der Shareware "ZTerm"wink und eines seriellen Kabels (Mini-DIN8 auf Mini-DIN8, ca. 20 Mark im Fachhandel) können Sie dann Dateien zwar nicht komfortabel, aber problemlos übertragen.
Auf jeden Fall überlegenswert ist auch die Übertragung der Daten per CD-ROM. Wenn Sie bereits einen CD-Brenner mit SCSI-Anschluß besitzen, dann ist höchstens noch die direkte Netzwerkverbindung einfacher. Vielleicht können Sie sich für diesen einmaligen Zweck aber auch einen CD-Brenner leihen - willkommener Nebeneffekt dabei: Sie erhalten gleich ein dauerhaftes Backup aller Daten Ihres alten Macs.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
MACup 11.1999: Software: Kompatibilität mit Mac OS 8.5 Um vollständige Kompatibilität mit Mac OS 8.5 herzustellen, bietet Microsoft für ihr Office-Paket einen Updater im Web an. Seit Sommer ist dieser aber bereits in den verkauften Paketen integriert. Wie können Sie nun feststellen, ob der Download nötig ist oder nicht?
Ein möglicher Weg ist, im Finder das Informationsfenster von Word oder PowerPoint (nicht Excel) zu öffnen. Hier steht hinter der Versionsnummer bei den kompatiblen Versionen "Mac OS 8.5 Update". Fehlt bei Ihnen diese Angabe, dann sollten Sie sich den Updater besorgen.
Sie können sich aber auch vergewissern, indem Sie sich die Menüs in Word ansehen: Wenn alle einen hellgrauen Hintergrund haben, dann ist alles in Ordnung. Stehen einige Menübefehle vor einem weißen Hintergrund, besorgen Sie sich den Updater. (Falls Sie zusätzliche "Themen" für das Kontrollfeld "Erscheinungsbild" installiert haben, schalten Sie vor dem Test auf "Apple Platinum" um).
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
MACup 11.1999: Software: Programmleistung überwachen Wie ja hinlänglich bekannt sein dürfte, leidet die Leistung von Photoshop drastisch, sobald das Programm Bilddaten nicht mehr komplett im Arbeitsspeicher (RAM) halten kann und sie auf die Festplatte auslagern muß.
Dieses Problem ist so fundamental, daß Adobe sogar ein Werkzeug zu seiner Erkennung eingebaut hat: In der linken unteren Ecke jedes Bildfensters findet sich rechts neben der Vergrößerungsanzeige ein Feld, das eine von fünf möglichen Informationen anzeigen kann. Wenn Sie aus dem Einblendmenü "Effizienz" wählen, dann zeigt Photoshop hier an, wieviel Prozent der möglichen Arbeitsgeschwindigkeit das Programm erreicht. Wenn der Wert unter 100 Prozent liegt, ist meistens die Auslagerung von Daten auf die Festplatte der Grund. Falls möglich, sollten Sie Photoshop jetzt mehr Arbeitsspeicher zuweisen.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
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