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MACup 12.1999: Software: Legende für Graphiken plazieren RagTime bietet ab Version 4 die Option, über, unter oder neben einer Infographik eine Legende zu zeigen. Was nicht möglich scheint, ist, die Legende völlig unabhängig von der Graphik zu plazieren, also zum Beispiel die Graphik links unten auf einer Seite und die Legende rechts oben.
Der modulare Aufbau von RagTime ermöglicht es allerdings, diesen Effekt sehr leicht zu erzielen. Sie müssen dazu nur den Rahmen mit der Infographik auswählen und duplizieren. Schalten Sie nun in der Originalgraphik die Anzeige der Legende aus - öffnen Sie dazu den "Informationen"-Dialog im Menü "Infographik", und wählen Sie den Bereich "Anordnung". In der Kopie der Graphik schalten Sie das Diagramm und den Titel aus und dafür die Legende ein.
Sie können jetzt die beiden Rahmen unabhängig voneinander plazieren. Beide verweisen aber immer noch auf dieselben Originaldaten, so daß jede Veränderung sich sowohl im Diagramm als auch in der Legende niederschlägt.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
MACup 12.1999: Software: Maße mit Einheiten eingeben Viele Programme zeigen Maße - zum Beispiel für die Größe von Objekten - immer in einer bestimmten Einheit an, die sich oft in den Voreinstellungen bestimmen läßt. Häufig möchte man sich aber nicht auf diese vorgewählte Einheit beschränken. Maße in anderen Einheiten lassen sich ganz einfach eingeben, indem Sie die Einheit nach der Zahl aufführen.
Zum Beispiel können Sie die Breite eines Rahmens in RagTime mit "200 pt" angeben, um ihn 200 Punkt (gut 7 Zentimeter) breit zu machen. Das Programm versteht außerdem noch zahlreiche weitere Einheiten. Eine Übersicht finden Sie unter dem Menübefehl "Fenster/Hilfsmittel/Einheiten", wo Sie selbst auch weitere Einheiten definieren können.
Illustrator und InDesign glänzen nicht nur mit etlichen vordefinierten Einheiten - Zoll (in), Millimeter (mm), Zentimeter (cm), Viertelmillimeter (Q), Punkt (pt) und Pica (pc) -, sondern können in Eingabefeldern auch rechnen, so daß Größenangaben wie "2 cm + 1 in" möglich sind. Auch Prozentwerte kann der Anwender eingeben, zum Beispiel "3 cm + 23%" (was 3,69 cm entspricht). InDesign ermöglicht es sogar, eine eigene Einheit zu definieren.
PageMaker ist nicht ganz so vielseitig: Das Programm kennt nur Zoll, Millimeter, Cicero und Pica und beherrscht keine Prozentrechnung. In FrameMaker können Sie die gleichen Einheiten verwenden wie in Illustrator, allerdings rechnet das Programm nicht. Auch XPress beherrscht fast die gleichen Einheiten wie Illustrator - wobei es zusätzlich Agaten (ag) kennt, dafür von "Q" nichts weiß und Pica als "p" bezeichnet. Es kann ebenfalls in Eingabefeldern rechnen, versteht allerdings keine Prozentangaben.
Word beherrscht nur Zoll (in), Zentimeter (cm), Punkt (pt) und Pica (pi) und kann nicht in Eingabefeldern rechnen. Kleine Falle am Rande: Wenn Sie "mm" eingeben, macht das Programm daraus Zentimeter.
AppleWorks, ehemals ClarisWorks, verfügt über die gleichen Fähigkeiten wie Word, versteht aber "mm" richtig und kürzt Pica mit "pc" ab. Auch einige andere Programme lassen die Eingabe von Einheiten zu - probieren Sie es einfach aus.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
MACup 12.1999: System: Kniffe beim Erzeugen von Bildschirmphotos Um Photos von Ausschnitten des Bildschirminhalts zu machen, hat Apple mit Mac OS 8 das Tastenkürzel Befehlstaste-Umschalttaste-4 eingeführt. Der Anwender erhält ein Fadenkreuz, mit dem er einen Rahmen um den gewünschten Ausschnitt zieht. Das Bild wird dann als Datei auf der Festplatte angelegt. In diesem Feature steckt aber noch mehr:
Drücken Sie beim Auswählen des Ausschnitts die Control-Taste, wird das Bild in die Zwischenablage statt in eine Datei gelegt. Wenn beim Drücken vom Befehlstaste-Umschalttaste-4 auch die Feststelltaste gedrückt ist, erhalten Sie einen runden Mauszeiger. Damit können Sie in Fenster, Dialogboxen, Werkzeugpaletten und ähnliches klicken und erhalten ein Bild von nur diesem Objekt. Jede Bild-Erzeugung läßt sich mit der Leertaste abbrechen.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
MACup 12.1999: System: Navigation ohne Maus Im Finder läßt sich jedes Objekt auswählen und öffnen, ohne daß die Maus benötigt wird. Dazu dienen folgende Tastenkombinationen:
Befehlstaste-O
öffnet das ausgewählte Objekt.
Befehlstaste-W
schließt das vorderste Fenster.
Befehlstaste-Aufwärtspfeil
öffnet das übergeordnete Fenster, also jenes, das den Ordner enthält, dessen Fenster gerade aktiv ist.
Befehlstaste-Wahltaste-Aufwärtspfeil
schließt das aktuelle Fenster und öffnet das übergeordnete.
Buchstabentasten
wählen das erste Symbol im vordersten Fenster aus, dessen Name mit dem betreffenden Buchstaben beginnt.
Pfeiltasten
wählen das Symbol aus, das in der betreffenden Richtung vom aktuell ausgewählten Symbol liegt.
Die Tabulatortaste
wählt das alphabetisch nachfolgende Symbol im vordersten Fenster aus.

Für Fenster, die den Inhalt als Liste zeigen, gibt es noch ein paar weitere Kombinationen:
Befehlstaste-Rechtsfeil
klappt den ausgewählten Ordner auf.
Befehlstaste-Wahltaste-Rechtspfeil
klappt den aktivierten Ordner und alle Unterordner auf.
Befehlstaste-Linksfeil
klappt den ausgewählten Ordner zu.
Befehlstaste-Wahltaste-Linkspfeil
klappt den ausgewählten Ordner und alle Unterordner zu.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
MACup 12.1999: Hardware: Vorsicht beim Öffnen der Gehäuseklappe Das Gehäuse der transluzenten Power-Macs läßt sich bekanntlich sehr leicht öffnen. Dies sollte Sie aber nicht zu Achtlosigkeit verführen: Wenn die Klappe komplett über die Tischkante ragt, können sich Sprünge im Plastik bilden. Das eigentliche (Metall-)Gehäuse bleibt allerdings in der Regel unbeschädigt - solange Sie sich nicht auf die Klappe stützen. ...
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
MACup 12.1999: Hardware: Abspielprobleme vermeiden Die US-DVD des Kinofilms "The Matrix" hat vielen Mac-Besitzern große Probleme beim Abspielen bereitet. Während diese allerdings weitgehend durch Fehler auf der DVD verursacht wurden (auch PC-Anwender hatten Schwierigkeiten), haben sich dabei doch einige Techniken gezeigt, die in solchen Fällen helfen können und auch bei anderen problematischen DVDs anwendbar sind.
Zunächst ist es immer einen Versuch wert, beim Einlegen der DVD Befehlstaste-Wahltaste-I zu drücken, um sie als ISO- statt als UDF-Volume zu mounten (siehe das PDF-Dokument "Tips & Tricks 7/99" auf der Heft-CD).
Zudem sollten Sie darauf achten, nur die UDF-Erweiterung von Apple ("UDF Volume"wink im Systemerweiterungsordner zu haben, da sich Apples DVD Player weigert, DVDs abzuspielen, die mit anderen Erweiterungen gemountet wurden. Sollten Sie auf eine zusätzliche Erweiterung (zum Beispiel "Adaptec UDF Volume Access"wink nicht verzichten können, benennen Sie eine der beiden Erweiterungen um, so daß Apples Erweiterung alphabetisch vor der anderen erscheint, etwa, indem Sie ein Leerzeichen voranstellen. Hilft auch dieser Trick nicht, um DVD Player zu besänftigen, können Sie Thomas Tempelmanns "DVD Player Patch" einsetzen, den Sie auf unserer Heft-CD finden.
Einige Anwender berichten auch, daß das Ausschalten des virtuellen Speichers mitunter Abstürze beim Abspielen der DVD verhindert.
Und noch ein Tip: Bestimmte interaktive Funktionen sind auf dem Mac nur über Navigator/Communicator zugänglich; nicht direkt im DVD-Player und auch nicht über Internet Explorer. Dazu muß Flash installiert sein.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
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