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Das Stöbern imiTunes Store macht zwar Spaß, hat aber auch seine etwas ärgerlichen Tücken. So ist es zum Beispiel nicht möglich, einzelne Alben, Rubriken oder Suchergebnislisten mit einem Lesezeichen zu versehen, um sie etwa später noch einmal aufzusuchen oder um die entsprechenden Links an Bekannte zu schicken.
Doch es gibt einen kleinen Workaround. Ziehen Sie einfach den entsprechenden Eintrag in der Navi - gationsleiste von iTunes heraus und legen Sie ihn auf dem Desktop ab. Dort wird er automatisch als XML-Datei gespeichert, die Sie mit einem Doppelklick in Safari öffnen können, von wo aus Sie an die entsprechende Stelle im iTunes Store weitergeleitet werden. Das gleiche Verfahren wenden Sie an, wenn Sie einen Link in den AppStore speichern möchten.
Das funktioniert mit sämtlichen Einträgen, also auch mit Kategorien oder Suchergebnissen. Um nur den Verweis auf einen einzelnen Song zu speichern, ist der entsprechende Eintrag aus der Titelliste eines Albums auf den Desktop zu ziehen. Es ist auch möglich, die Links direkt als Lesezeichen in Safari abzulegen oder per E-Mail zu verschicken. Möchten Sie den Link in ein HTML-Dokument integrieren, öffnen Sie die Datei mit Textedit. Dort finden Sie die genaue Adresse zwischen den string-Marken.
Von Giesbert Damaschke am 3.9.2008 -
 
Manchmal besteht ein Ereignis im Kalender lediglich aus einer Internet- Adresse, die Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt noch einmal besuchen möchten. In solchen Fällen können Sie zwar in den Details des Eintrags die entsprechende URL eingeben, dann benötigen Sie allerdings bei einem Aufruf der Webseite zwei Mausklicks (einen zum Öffnen des Eintrags und einen zweiten für den eigentlichen Aufruf der URL). Doch das Ganze geht auch schneller und mit nur einem Klick. Geben Sie hierzu die Internet-Adresse zusammen mit der Protokollangabe in spitzen Klammern direkt als Bezeichnung für das Ereignis an, also zum Beispiel <www.macup.com>. Jetzt genügt ein einfacher Klick auf den Eintrag in spitzen Klammern, um die Webseite in Safari direkt aufzurufen.
Von Giesbert Damaschke am 3.9.2008 -
 
Über die Spaces-Übersicht (Standardaufruf [F8]) kann man die Fenster der verschiedenen Applikationen mit der Maus beliebig auf die verfügbaren Spaces verteilen. Das funktioniert gut, solange Sie nicht auf die Idee kommen, ein Programm mit mehreren geöffneten Fenstern verschieben zu wollen. Dabei müssen Sie nicht nur alle Fenster einzeln verschieben, sondern auch immer damit rechnen, dass Leopard später bei der Arbeit mit diesem Programm plötzlich zwischen den Spaces wechselt. Doch hier sorgt eine einfache Lösung für Abhilfe: Halten Sie die Umschalt-Taste gedrückt und ziehen Sie dann ein beliebiges Fenster der Applikation an die gewünschte Stelle. Alle anderen geöffneten Fenster des Programms kommen brav mit und der aktive Space des Programms wird für sämtliche Fenster geändert.
Von Giesbert Damaschke am 3.9.2008 -
 
Ganz gleich, ob Sie in Pages den linken Einzug eines Absatzes, einen Tabulator oder aber die Seitenränder mit Hilfe von Maus und Lineal setzen wollen: die entsprechende Markierung springt immer genau um eine Einheit nach links oder rechts. Das ist eigentlich als Eingabehilfe gemeint und sorgt dafür, dass Sie Objekte mit der Maus sehr leicht gleichmäßig an einem virtuellen Gitter ausrichten können. Allerdings wird diese Eigenschaft zu einem Hindernis, wenn man Gegenstände in Zwischenschritten platzieren möchte. Das kann man zwar zum einen über den Informationen-Dialog erreichen, doch Sie können Abstände und Ränder auch bequem mit der Maus pixelgenau ausrichten. Halten Sie dafür die Befehl-Taste gedrückt und klicken Sie auf die Markierung im Lineal, die Sie verschieben möchten. Jetzt können Sie die Markierung präzise auch zwischen die einzelnen Einheiten setzen. Um den Einzug des linken Randes mit der Maus genauer zu platzieren, halten Sie die Wahl- und Befehl-Taste gedrückt. Nun ist es möglich, den Einzug beliebig zu verschieben, ohne dass die Randmarkierung selbst sich mitbewegt.

Von Giesbert Damaschke am 3.9.2008 -
 
Mit der Vorschau lassen sich PDF Dateien mit Anmerkungen und Kommentaren versehen. Wer allerdings ein Foto oder eine Grafik in der Vorschau öffnet und hofft, auch hier Notizen anbringen zu können, der sieht sich getäuscht: der Menüpunkt Werkzeuge · Anmerken ist gegraut.
Doch es gibt einen kleinen Trick.
Öffnen Sie einbeliebiges Foto oder Bild in der Vorschau. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Symbolleiste und wählen Sie Symbolleiste anpassen. Ziehen Sie das Symbol Anmerken an eine beliebige Stelle der Symbolleiste. Ab sofort können Sie auch in Grafikdateien Anmerkungen anbringen. Zur Auswahl des gewünschten Anmerkungstyps klicken Sie das Symbol an und warten, bis sich die Auswahl Oval, Rechteck, Notiz und Linie (die eigentlich Pfeil heißen müsste) öffnet. Wählen Sie nun die gewünschte Form und fügen Sie sie in die Grafik ein. Solange die Anmerkung in der Grafik aktiv ist (also noch mit einem Rahmen mit Haltepunkten umgeben ist), können Sie die Linienstärke über die Plus- und Minus-Tasten steuern und mit [Umschalt-Befehl-C] die Farbauswahl einblenden. Um eine Anmerkung zu verschieben, klicken Sie in den Rand und ziehen die Markierung an die gewünschte Stelle (achten Sie darauf, dass der Cursor dabei ein kleines Kreuz ist). Über die Haltepunkte lässt sich die Anmerkung anpassen. Sobald Sie außerhalb der aktiven Anmerkung klicken, wird sie in das Bild integriert und kann gespeichert werden.
Von Giesbert Damaschke am 3.9.2008 -
 
Unter Leopard verfügt jede Datei über bestimmte Attribute, mit denen man zum Beispiel festlegen kann, ob eine Datei sichtbar oder unsichtbar sein soll, also im Finder angezeigt oder ausgeblendet wird. Das Ausblenden bestimmter Dateien ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn ein bestimmtes Dokument nicht unbedingt jedem unter die Augen kommen soll oder wenn ein Hersteller sich nicht davon abbringen lässt, seine Konfigurationsdateien im Dokumenten-Verzeichnis oder an anderen Orten abzulegen, wo diese Dateien eigentlich nichts zu suchen haben und bei der Arbeit stören. In diesem Fall greift man am besten zum Terminal-Befehl SetFile.
Dessen allgemeine Syntax lautet SetFile [optionen] Datei. Um eine Datei (oder einen Ordner) unsichtbar zu machen, wählt man die Option -a V, sichtbar macht man sie mit der Option -a v. (Merkhilfe: „-a“ steht für „Attribut“ und „v“ für „visible“.)
Mit dem Kommando

SetFile -a V geheim.doc

blendet man also zum Beispiel die Datei „geheim.doc“ im aktuellen Verzeichnis aus, mit

SetFile –a v geheim.doc

macht man sie wieder sichtbar.
Von Giesbert Damaschke am 3.9.2008 -
 
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