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MACup 10.1999: Software: Arbeitsvolume sinnvoll nutzen Photoshop ist so sehr auf sein Arbeitsvolume angewiesen, also auf den Platz auf der Festplatte, in den das Programm Bilddaten auslagert, daß es sich durchaus lohnt, diesem etwas mehr Beachtung zu schenken.
So ist es sehr wichtig, daß dort auch tatsächlich genug Platz zur Verfügung steht. Wenn auf dem Arbeitsvolume nämlich weniger Platz zur Verfügung steht, als Photoshop an Arbeitsspeicher zugewiesen wurde, nutzt die Software den überschüssigen Teil des Arbeitsspeichers nicht mehr. Angenommen, Photoshop sind 64 Megabyte RAM zugewiesen, auf dem Arbeitsvolume sind aber nur noch 44 Megabyte Platz frei. In diesem Fall nutzt das Programm nur 44 der eigentlich verfügbaren 64 Megabyte Arbeitsspeicher.
Am einfachsten umgehen Sie dieses Problem, wenn Sie ein Volume nur als Arbeitsvolume für Photoshop freihalten und nichts anderes darauf speichern. Diese Konfiguration macht es auch einfach, ein anderes Ärgernis zu vermeiden: Fragmentierung. Wenn Sie ein normales Festplattenvolume als Arbeitsvolume für Photoshop nutzen, kann der freie Platz darauf durch das ständige Löschen und Neuanlegen von Dateien unter Umständen nicht zusammenhängend zur Verfügung stehen. Photoshop ist dann gezwungen, die Bilddaten in vielen kleinen Stücken auszulagern - was das Programm mitunter deutlich verlangsamt.
Eine Partition, die nur als Photoshops Arbeitsvolume dient, können Sie immer wieder löschen und so eine Fragmentierung zuverlässig verhindern.
Diese Technik ist übrigens auch für die Videodigitalisierung sowie für andere Video- und Audioanwendungen sehr nützlich, bei denen schnell große Datenmengen erzeugt oder bearbeitet werden müssen.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
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