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MACup 07.1999: Hardware: Stillstand durch zu helles Licht Die Sonne bringt es an den Tag: Mäuse aus transparentem Kunststoff, wie sie Apple mit allen iMacs und neuen G3s liefert, mögen direkte Lichteinstrahlung nicht - wie auch ähnlich designte Mäuse anderer Hersteller. Wird es in der Maus zu hell, funktioniert die Bewegungserfassung - eine Art Lichtschranke - nicht mehr, die Maus meldet keine Bewegung, und der Computer scheint abgestürzt zu sein. Tatsächlich fehlt aber nur ein wenig Schatten: Sobald der direkte Lichteinfall unterbrochen ist, läuft die Maus wieder wie geschmiert.
Es gibt bei diesem Phänomen übrigens auch Zwischenstufen, bei denen nur in einer Richtung keine Bewegung mehr übermittelt wird - der Mauszeiger bewegt sich also zum Beispiel von rechts nach links, aber nicht von oben nach unten.
Neben Sonneneinstrahlung in einem niedrigen Winkel können auch lichtstarke Lampen oder ein hell erleuchteter Raum diese Probleme auslösen. Für Abhilfe ist allerdings schnell gesorgt: in Form von Blenden, Rollos oder ähnlichem. Und natürlich können Sie auch eine nichttransparente Maus verwenden, die für USB-Anschlüsse für ungefähr 30 Mark im PC-Fachhandel zu haben ist.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
MACup 08.1999: System: Speicherzuteilung für Software ändern Manche Probleme, die Programme mit Mac OS 8.6 haben, verschwinden, wenn man ihnen mehr Speicher zuteilt. Aber wie geht das eigentlich?
Einfach ist es bei "echten" Programmen: Beenden Sie sie, klicken Sie das Symbol an, und wählen Sie "Speicher" aus dem Untermenü "Information" des Ablage-Menüs im Finder. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die gewünschte Speicherzuteilung - gemessen in Kilobyte - in das Feld "Bevorzugte Größe" eintragen können. Eventuell sollten Sie auch noch den Wert für die minimale Größe ändern, der angibt, ab welcher Zuteilung das Programm stabil läuft. Steht nicht soviel Speicher zur Verfügung, weigert sich das Betriebssystem, die Anwendung zu starten, und Ihnen bleiben Abstürze erspart.
Weil die Speicherzuteilung bei speziellen Programmen wie dem Finder oder dem AppleTalk-Kontrollfeld nicht auf diese Weise geändert werden können, benötigt man ResEdit: Öffnen Sie damit die Ressource vom Typ "SIZE" mit der ID 1 in einer Kopie der Software, und blättern Sie im Fenster ganz nach unten.
Tragen Sie in das Feld "Size" die bevorzugte und in "Min size" die minimale Größe ein - diesmal allerdings in Byte, nicht in Kilobyte. Sichern Sie die Änderungen, beenden Sie ResEdit, und tauschen Sie das unveränderte Original gegen die geänderte Kopie aus. Bei Systemsoftware empfiehlt sich danach ein Neustart.
Auch Systemerweiterungen haben eine Speicherzuteilung, die in einer Ressource festgelegt wird. Wenn Sie den Verdacht haben, eine Erweiterung leidet unter Speicherknappheit, öffnen Sie mit ResEdit in einer Kopie der Erweiterung die Ressource "sysz" mit der ID 0.
Tragen Sie hier die gewünschte Speichermenge in Byte und als Hexadezimalzahl (!) ein. Zur Orientierung einige Umrechnungen: 100 hexadezimal entspricht 256 dezimal, 1000 entspricht 4096, und 10 000 entspricht 65 536. Achten Sie unbedingt darauf, acht Ziffern einzutragen - falls nötig, stellen Sie Nullen voran.
Sichern Sie dann die Änderungen, und beenden Sie ResEdit. Tauschen Sie dann das Original gegen die modifizierte Kopie aus, und starten Sie den Rechner neu.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999 -
 
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