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Wer sich auf die Fehlersuche bei einer E-Mail macht oder wissen möchte, über welche Server eine Mail transportiert wurde, benötigt mehr Informationen, als üblicherweise angezeigt werden.
Denn Mail blendet in der Standardanzeige sämtliche Header und technischen Daten einer Mail aus und zeigt nur die wichtigsten Angaben wie Empfänger, Datum oder Betreff an. Die Kopfdaten sind allerdings Bestandteil jeder E-Mail-Datei und lassen sich auf einfache Weise einblenden. Dabei gibt es zwei verschiedene Verfahren.
Zum einen bietet Mail die Möglichkeit, sämtliche Header einer Mail anzuzeigen. Dazu klickt man einmal mit der rechten Maustaste in die Symbolleiste und wählt den Eintrag Symbolleiste anpassen. Dann zieht man das Symbol namens Lange Header an die gewünschte Position und klickt auf Fertig. Nun kann man sich zu jeder Mail mit einem Klick alle Kopfdaten einblenden. Bei dieser Darstellung werden die Mail-Codierungen und -Formatierungen allerdings noch ausgeführt, es wird also nur die Anzeige im Kopfbereich erweitert.
Wer mehr und detaillierte Informationen zu einer Mail haben möchte, der benötigt den kompletten Quelltext der Mail, wie er vom Mailserver verschickt beziehungsweise empfangen wird. Um sich den Quelltext einer Mail anzeigen zu lassen, markieren Sie diese und drücken [Wahl-Befehl-U].
Mit der Anzeige der Kopfdaten lassen sich auch manche rätselhaften Treffer in Mail erklären. Mail sucht nämlich auch in den E-Mail-Headern, die sonst nicht sichtbar sind. Taucht der Suchbegriff in der Adresse auf, wird die Mail aufgelistet, auch wenn er sonst nirgends vorkommt.
Von Giesbert Damaschke am 3.3.2009 -
 
Um schnell besonders gute Songs aus dem oft umfangreichen Fundes der Mediathek in iTunes herauszufiltern, bietet das Programm die Möglichkeit, die Musikstücke mit bis zu fünf Sternen zu bewerten. Wer es etwas feiner abgestuft möchte, kann auch halbe Sterne vergeben. Dafür muss man iTunes austricksen. Beenden Sie zunächst iTunes und starten Sie das Terminal im Ordner Dienstprogramme. Geben Sie nun den Befehl defaults write com.apple.iTunes allow-half-stars -bool YES ein und drücken Sie abschließend die Eingabetaste.
Starten Sie nun iTunes, wechseln Sie mit [Wahl-Befehl-3] in die Listendarstellung und blenden Sie mit [Befehl-J] die Darstellungsoptionen ein. Aktivieren Sie die Spalte Wertung. Nun können Sie mit der Maus zu jedem einzelnen Titel auch halbe Sterne vergeben. Lassen Sie sich mit Darstellung · CD-Cover-Spalte einblenden die Albencover anzeigen, können Sie so ganze Alben bewerten. Die Album-Bewertung gilt dann für alle Songs auf dem Album. Die Halbstern-Wertung steht allerdings nicht im Kontextmenü zur Verfügung.
Um die halben Sterne wieder zu deaktivieren, geben Sie dazu im Terminal das Kommando defaults write com.apple.iTunes allow-half-stars -bool NO ein. Bereits vergebene halbe Sterne bleiben auf diese Weise trotzdem erhalten.
Von Giesbert Damaschke am 3.3.2009 -
 
Bisher wurden Dokumente von iWork als Bundle gespeichert. Diese werden von Mac OS X zwar einzeln angezeigt, bestehen aber aus mehreren Dateien und Ordnern.
Um dies zu testen, klicken Sie mit der rechten Maustaste ein iWork-'08-Dokument an und wählen Paketinhalt zeigen. Wenn man solche Bundles als Attachment verschickt, führt dies mitunter zu Problemen. Die Mail kommt unbrauchbar an, weil der Anhang nicht komplett verschickt wurde. In iWork '09 hat Apple das Standardformat geändert. Die Programme sichern nun gezippte Bundles. So lässt sich ein iWork-Dokument zwar versenden, doch ist es so nicht möglich, ins Dokument hineinzusehen. Ein kleiner Trick sorgt für Abhilfe. Deaktivieren Sie unter Ablage · Sichern unter den Punkt Suffix ausblenden und speichern Sie das Dokument. Ändern Sie nun im Finder das Suffix - von etwa .pages - in .zip und klicken die ZIP-Datei doppelt an. Die Datei wird in einen eigenen Ordner entpackt, in dem Sie nun die Bestandteile der iWork-Datei finden. Durch erneutes Umbenennen von .zip in beispielsweise .pages wird die Datei wieder als Bundle erkannt.
Von Giesbert Damaschke am 3.3.2009 -
 
Ab und an stößt man in seinem Postfach auf einen ausgegrauten Eintrag zu einer E-Mail, die man eigentlich schon längst gelöscht hat. Diese Geister-Einträge lassen sich jedoch weder öffnen noch bewegen oder tatsächlich löschen. Dabei handelt es sich um Verweise im Mail-Index, die ins Leere gehen, weil zum Beispiel die entsprechende E-Mail-Datei gelöscht wurde, ohne dass das Mailprogramm etwas von diesem Umstand mitbekommen hätte.
Doch es gibt eine einfache Möglichkeit, dem Programm wieder auf die Sprünge zu helfen und die fehlerhafte Darstellung zu korrigieren. Dazu muss sich lediglich der Index des entsprechenden Postfachs neu aufbauen. Hierfür wählt man im Menü den Eintrag Postfach · Wiederherstellen. Mail indiziert im Anschluss den Mailbestand des Postfachs neu und entfernt dabei auch die mittlerweile verwaisten Index-Einträge. Abhängig von der jeweiligen Größe Ihres Postfachs kann dieser Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen.
Von Giesbert Damaschke am 3.3.2009 -
 
Wer Fotos auf den Mac kopiert, der benutzt dafür in der Regel iPhoto. Das ist in vielen Fällen auch sinnvoll. Wenn man jedoch nur schnell ein bestimmtes Bild von der Kamera herunterladen will, erweist es sich als ein eher langwieriges Verfahren. Mit Digitale Bilder) (zu finden im Programme-Verzeichnis) geht es sehr viel schneller.
Um auf ein Foto gezielt zuzugreifen, schließen Sie Ihre Kamera an und starten Digitale Bilder. Klicken Sie hier auf Auswahl laden und wählen Sie mit der linken Schaltfläche der Darstellung oben links die Vorschau-Ansicht. Nun können Sie das gewünschte Bild genau lokalisieren und es einfach auf den Schreibtisch ziehen. Dabei wird die Fotodatei kopiert und nicht von der Kamera gelöscht - und dies selbst dann nicht, wenn Sie in den Optionen von Digitale Bilder explizit den Punkt Objekte nach dem Laden von der Kamera löschen aktiviert haben.
Von Giesbert Damaschke am 3.3.2009 -
 
Nachdem Apple das DRM-freie Format iTunes Plus als Standard im iTunes Store eingeführt hat, kann man seine bereits gekaufte, DRM-geschützte Musik gegen DRM-freie Versionen austauschen. Wer sich zunächst einmal einen Überblick darüber verschaffen möchte, bei welchen Songs in der iTunes-Mediathek der DRM-Schutz angewendet wird, behilft sich mit einer einfachen intelligenten Wiedergabeliste. Dazu hält man in iTunes zuerst die Wahl-Taste gedrückt. Damit wird das Plus-Zeichen unten links in der Seitenleiste von iTunes zu einem Zahnrad. Klicken Sie auf dieses Zahnrad, öffnet sich der Dialog zum Anlegen einer intelligenten Wiedergabeliste.
Ein DRM-geschützter Song ist eine "Geschützte AAC-Datei", ein Musikvideo eine "Geschützte MPEG-4-Videodatei". Um alle DRM-geschützten Dateien aus der Mediathek herauszufiltern, genügt es daher, als Kriterium "Art enthält Geschützt" einzutragen.
Die Wiedergabeliste zeigt jetzt alle Dateien mit DRM-Schutz an.

Inzwischen hat Apple den iTunes Store angepasst. DRM-Songs können auch einzeln zu je 30 Cent auf das DRM-befreite iTunes Plus hochgestuft werden. Wenn Sie sich einloggen, sehen Sie oben rechts im Store die Rubrik "Alles auf einen Klick". Ganz unten steht dort die Zeile "Auf iTunes Plus aktualisieren", gefolgt von der Zahl verfügbarer Upgrades.
Von Giesbert Damaschke am 3.3.2009 -
 
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