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MACup 10.1999: Hardware: Treiberkonflikte mit HDT Der von Iomega gelieferte Treiber für Zip- und Jaz-Medien verträgt sich nur begrenzt mit dem Hard Disk Toolkit (HDT) von FWB. Wenn Sie ihre Zip- oder Jaz-Medien mit HDT formatiert haben, sollte sich nicht der Iomega-Treiber im Ordner "Systemerweiterungen" befinden, sondern der entsprechende HDT-Treiber namens "FWB Tools". Das gilt auch umgekehrt: Haben Sie die Medien mit den Iomega-Tools formatiert, sollten Sie nicht den HDT-Treiber einsetzen.
Welchen Treiber Sie verwenden, ist letztlich eine Geschmacksfrage, auch wenn es durchaus einige Funktionsunterschiede gibt. So kann die Iomega-Software keine Partitionen erzeugen, während HDT nichts mit IDE-Laufwerken anzufangen weiß, zum Beispiel mit den ab Werk eingebauten Zip-Drives in G3-Power-Macs.
Es ist übrigens kein Problem, eine Festplatte mit HDT zu formatieren, selbst wenn Sie den Iomega-Treiber für Zip- oder Jaz-Laufwerke benutzen. Sie dürfen eben nur nicht die Erweiterung FWB Tools installieren.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999
 
 
MACup 10.1999: Hardware: Datenübernahme von älteren Macs Ein iMac ist für viele Käufer nicht gleichzeitig auch der erste Mac. Häufig stellt sich deshalb die Frage, wie die Daten vom vorhandenen Rechner auf den iMac übertragen werden - ein Problem, vor dem zum Teil auch Besitzer eines blauweißen G3-Macs stehen.
Der einfachste Weg ist sicherlich der über Ethernet, sofern der ältere Computer einen entsprechenden Anschluß besitzt. Hierzu ist kein Hub nötig, es reicht ein sogenanntes Crossover-Kabel, mit dem sich zwei Computer direkt verbinden lassen. Man bekommt es für ca. 25 Mark im Fachhandel. Um Fehlermeldungen zu vermeiden, sollten beide Macs in Betrieb sein, bevor man das Netzwerk auf Ethernet umschaltet. Dann ist nur noch auf einem der beiden Rechner File Sharing einzuschalten. Eine Alternative ist die Verbindung via Router oder LocalTalk-Ethernet-Adapter. Dies ist aber nur sinnvoll, wenn ein solches Gerät bereits vorhanden ist.
Wenn sich die Datenmengen im Rahmen halten, ist auch das Internet eine gute Übertragungsmöglichkeit: Schicken Sie die Daten einfach als E-Mail-Anhang vom alten Mac an Ihre eigene Adresse, und holen Sie die Post dann mit dem iMac ab.
Eine weitere Lösung sind zwei kompatible Wechselplattenlaufwerke (zum Beispiel Zip-Drives), eins mit SCSI-Anschluß für den alten Mac und eines mit USB für den iMac (oder mit Firewire für einen neuen G3). Wegen der ansonsten hohen Kosten lohnt sich dieser Weg allerdings nur, wenn das Laufwerk für den alten Mac bereits vorhanden ist und die Datenträger weiterbenutzt werden sollen.
Deutlich billiger ist die Anschaffung eines USB-seriell-Adapters. Mit Hilfe eines passenden Kommunikationsprogramms (zum Beispiel mit der Shareware "ZTerm"wink und eines seriellen Kabels (Mini-DIN8 auf Mini-DIN8, ca. 20 Mark im Fachhandel) können Sie dann Dateien zwar nicht komfortabel, aber problemlos übertragen.
Auf jeden Fall überlegenswert ist auch die Übertragung der Daten per CD-ROM. Wenn Sie bereits einen CD-Brenner mit SCSI-Anschluß besitzen, dann ist höchstens noch die direkte Netzwerkverbindung einfacher. Vielleicht können Sie sich für diesen einmaligen Zweck aber auch einen CD-Brenner leihen - willkommener Nebeneffekt dabei: Sie erhalten gleich ein dauerhaftes Backup aller Daten Ihres alten Macs.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999
 
 
MACup 11.1999: Software: Kompatibilität mit Mac OS 8.5 Um vollständige Kompatibilität mit Mac OS 8.5 herzustellen, bietet Microsoft für ihr Office-Paket einen Updater im Web an. Seit Sommer ist dieser aber bereits in den verkauften Paketen integriert. Wie können Sie nun feststellen, ob der Download nötig ist oder nicht?
Ein möglicher Weg ist, im Finder das Informationsfenster von Word oder PowerPoint (nicht Excel) zu öffnen. Hier steht hinter der Versionsnummer bei den kompatiblen Versionen "Mac OS 8.5 Update". Fehlt bei Ihnen diese Angabe, dann sollten Sie sich den Updater besorgen.
Sie können sich aber auch vergewissern, indem Sie sich die Menüs in Word ansehen: Wenn alle einen hellgrauen Hintergrund haben, dann ist alles in Ordnung. Stehen einige Menübefehle vor einem weißen Hintergrund, besorgen Sie sich den Updater. (Falls Sie zusätzliche "Themen" für das Kontrollfeld "Erscheinungsbild" installiert haben, schalten Sie vor dem Test auf "Apple Platinum" um).
Von MACup Redaktion am 10.11.1999
 
 
MACup 11.1999: Software: Programmleistung überwachen Wie ja hinlänglich bekannt sein dürfte, leidet die Leistung von Photoshop drastisch, sobald das Programm Bilddaten nicht mehr komplett im Arbeitsspeicher (RAM) halten kann und sie auf die Festplatte auslagern muß.
Dieses Problem ist so fundamental, daß Adobe sogar ein Werkzeug zu seiner Erkennung eingebaut hat: In der linken unteren Ecke jedes Bildfensters findet sich rechts neben der Vergrößerungsanzeige ein Feld, das eine von fünf möglichen Informationen anzeigen kann. Wenn Sie aus dem Einblendmenü "Effizienz" wählen, dann zeigt Photoshop hier an, wieviel Prozent der möglichen Arbeitsgeschwindigkeit das Programm erreicht. Wenn der Wert unter 100 Prozent liegt, ist meistens die Auslagerung von Daten auf die Festplatte der Grund. Falls möglich, sollten Sie Photoshop jetzt mehr Arbeitsspeicher zuweisen.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999
 
 
MACup 11.1999: Software: Paletten aufräumen Photoshop hilft bei der ordentlichen Positionierung einer Palette, wenn man mit gedrückter Umschalttaste auf deren Titelleiste klickt: Das Programm schiebt die Palette an den nächstgelegenen Bildschirmrand. Wenn sie sich dort auch noch knapp ober- oder unterhalb einer anderen Palette befinden sollte, dann wird sie an dieser ebenfalls ausgerichtet.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999
 
 
MACup 11.1999: Software: Aktionsknöpfe in der Datenbank Die Datenbank von AppleWorks - vormals ClarisWorks - ist in vielem nur der kleine Bruder von FileMaker. Das gilt auch fürs Layout: Die Möglichkeit, in der Datenbank Knöpfe unterzubringen, mit denen sich häufig benötigte Aktionen auslösen lassen, sucht man leider vergebens.
Allerdings können Sie mit ein wenig Aufwand ähnliches erzeugen. Definieren Sie dazu zunächst alle benötigten Felder, und gestalten Sie das Layout wie gewünscht. Zeichnen Sie dann die Aktion, die durch das Drücken auf den Knopf ausgelöst werden soll, als Makro auf, und speichern Sie sie unter einem passenden Namen - für unser Beispiel haben wir "DB-Aktion1" gewählt.

Legen Sie dann zwei zusätzliche Felder an: ein Markierungsfeld und ein Formelfeld. Ersteres sollte einen kurzen Namen bekommen - wir nennen es "Knopf1" - und im Layout plaziert werden. Das Formelfeld kommt nicht in das Layout und sollte folgende Formel enthalten (ersetzen Sie gegebenenfalls Ihre Namen für das Markierungsfeld und das Makro):
Wichtig ist hierbei, daß der Name des Makros in der "Wenn"-Anweisung zweimal auftaucht.
Weisen Sie dem Markierungsfeld das transparente Linien-Füllmuster zu, und schalten Sie über den Befehl "Feldinfo" die Anzeige des Textes ab. Legen Sie dann eine Graphik darüber. Diese Graphik kann importiert sein oder mit den AppleWorks-Zeichenwerkzeugen erstellt werden. Im folgenden Beispiel befindet sich das Markierungsfeld unter dem abgerundeten Rechteck "Mehr...":
Das Markierungsfeld muß ungefähr die gleiche Größe wie die Graphik aufweisen, da sonst einige Teile der Graphik "tot" zu sein scheinen und die Aktion nicht auslösen.
Wenn Sie nun in den Blättern-Modus wechseln, löst jeder Klick auf die Graphik das aufgezeichnete Makro aus - ganz wie in FileMaker.
Von MACup Redaktion am 10.11.1999
 
 
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