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image Die Time-Machine-Suche sieht beeindruckend aus, liefert aber dem Anwender kaum Eingriffsmöglichkeiten. BackupLoupe ist ein Programm, das Antworten auf viele Fragen im Zusammenhang mit Time Machine liefern kann. So lässt sich feststellen, warum es so lange dauert, bis das Backup abgeschlossen ist. Sie können überprüfen, wann und ob ein Objekt zuletzt mit Time Machine gesichert worden ist. Das Programm hilft dabei, herauszufinden, wie viele ältere Versionen zu einem Ordner oder einer Datei im Backup existieren. Außerdem findet man Objekte, die zu viel Platz im Backup belegen. Die Software stellt im Finder einen Eintrag im Dienstemenü bereit. Das Stöbern funktioniert auch, wenn das Backup-Laufwerk nicht angeschlossen ist, da das Tool einen eigenen Such-Index nutzt. Englisch, 5 US-Dollar. Info: http://somazone.com.
Von MACup Redaktion am 10.8.2010
 
 
Wer eine Airport Extreme Basisstation besitzt und daran eine USB-Festplatte anschließt, konnte diese Konfiguration bisher als drahtloses Back up verwenden. Dennoch mehren sich gerade unter Snow Leopard die Probleme. Die Sicherung bricht mit Fehler 109 ab. Mögliche Ursachen dafür sind eine Festplatte mit MS-DOS-Dateisystem und die Verwendung von Sonderzeichen im Namen des Laufwerks oder der Basisstation. Dies gilt auch für Time Capsule.
Von MACup Redaktion am 9.8.2010
 
 
Mac OS X erstellt mindestens stündlich eine Datensicherung. Leider gibt es Programme, die ihre Daten in einer einzigen großen Datei ablegen und das Backup verlangsamen. Im Fall von Windows-Images sind das auf dem Testrechner rund 14 GByte. Nutzer von Microsoft Entourage haben auch mit der monolithischen Datenbank zu kämpfen. Denn sobald sich etwas an der großen Datei geändert hat, wird diese Version von Time Machine erneut in voller Größe auf das Backup-Medium gesichert. Solche Dateien können Sie in den Systemeinstellungen · Time Machine unter Optionen jedoch aussparen. Nach erfolgter Anpassung läuft das nächste Backup bereits flotter und das Backup-Medium wird nicht mehr so schnell voll.
Von MACup Redaktion am 6.8.2010
 
 
imageAuf der diesjährigen WWDC wurde Steve Jobs im Verlauf seiner iPhone-4-Präsentation Opfer von WLAN-Interferenzen. Wie lässt sich dieses Risiko minimieren? Ein drahtloses Netzwerk sollte normalerweise eine stabile Verbindung zum Internet und den an die Basisstation angeschlossenen Geräten bereitstellen. Doch viele Faktoren von außen können dazu beitragen, dass es zu langsamen Verbindungen oder gar zu Verbindungsabbrüchen kommt.

FREQUENZBEREICHE
Drahtlose Netzwerke nutzen in Europa Frequenzen im 2,4-GHz-Bereich. Es stehen 13 Kanäle bereit, die alle um 5 MHz versetzt auf einet anderen Frequenz des Frequenzbandes arbeiten. Nur das schnellste Wireless-Protokoll IEEE 802.11n verwendet zusätzlich auch Frequenzen ab 5,15 GHz. Erst das iPad unterstützt – im Gegensatz zum iPod touch und allen iPhones, die beide nur die Vorgängervariante IEEE 802.11g beherrschen – auch das 5-GHz-Band. Über einen ähnlichen Frequenzbereich wie das 2,4-GHz-WLAN verfügen jedoch viele Geräte, die im Haushalt verbreitet sind. Dazu gehören beispielsweise Mikrowellenherde, manche schnurlosen DECT-Telefone, Babyphones oder auch Bluetooth. Wenn man nun sein WLAN in der Nähe solcher Geräte betreibt, treten gelegentlich Beeinträchtigungen der Sendeleistung auf. Schlimmstenfalls verwendet dann auch noch der neu zugezogene Nachbar für seine drahtlose Basisstation den gleichen Sendekanal wie Sie. Wer das nicht weiß, schiebt die Schuld vorschnell auf seinen Internet-Provider. Falls es sich um sichtbare Netzwerke handelt, erfährt man den Kanal der benachbarten Funknetze über das AirPort-Menü. Man verweilt etwas mit der Maus über den jeweiligen anderen Netzwerknamen, dann erscheint links daneben ein gelbes Info-Feld, das Auskunft über den Kanal und die Signalstärke gibt. Wenn Sie dabei feststellen, dass Ihr bisher verwendeter Kanal auch beim WLAN in der Nachbarschaft zum Einsatz kommt, dann ist die Ursache für die akuten Störungen eingegrenzt.

imageWer mehr Übersicht wünscht, kommt mit dem Open-Source-Tool iStumbler (http://istumbler.net) schneller ans Ziel, da hier alles übersichtlich in einem Fenster angeordnet ist.

imageAbwärtskompatibel ist nicht immer ratsam: Oft hilft ein Wechsel des Sendermodus auf 5 GHz, und die meisten Probleme verschwinden.

Die meisten WLAN-Router können das Problem durch einen Neustart lösen und weisen sich dann selbst einen anderen freien Kanal zu. Im AirPort-Dienstprogramm können Sie der AirPort-Basisstation aber auch selbst einen neuen Kanal zuweisen. Bei anderen Geräten (Speedport, Fritzbox) funktioniert die Konfiguration über einen Webbrowser. Jeder 2,4-GHz-Kanal besitzt eine Bandbreite von 22 MHz. Das bedeutet, dass sich direkt nebeneinanderliegende Kanäle auch um rund 17 MHz überschneiden. Um jegliche Probleme mit den WLANs im Umkreis zu vermeiden, sollte man einen Abstand von mindestens 5 Kanalnummern (in der Summe 25 MHz) einhalten. Ist nun Kanal 2 bereits belegt, wählt man für sich am besten einen freien Kanal zwischen 7 und 13. Weitere Gewissheit schafft erst die Analyse der sichtbaren benachbarten Netze. Im 5-GHz-Block bei IEEE 802.11n sind die Kanäle großzügiger und daher völlig überlappungsfrei angeordnet. Man kann die Kanalnummer deshalb auch nicht selbst wählen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie den Kanal für sich allein nutzen. Stellen Sie zudem Ihre Basisstation möglichst so auf, dass sich im Umkreis von rund drei Metern kein weiteres elektronisches Gerät befindet, um Strahlungseinflüsse von vornherein zu minimieren.

STÖRUNEMPFINDLICHKEIT
Im 2,4-GHz-Band bietet das AirPort-Dienstprogramm eine Option gegen Störquellen in der Umgebung an, wodurch die sich die Größe der versendeten Pakete dynamisch anpasst, die Übertragungsgeschwindigkeit insgesamt aber verringert. Klicken Sie im AirPort-Dienstprogramm in der Symbolleiste auf AirPort und wechseln Sie zum Reiter Drahtlos. Unter Optionen für drahtlose Netzwerke setzen Sie den Haken vor Störunempfindlichkeit aktivieren.

REICHWEITE ERWEITERNBei entfernungsbedingter Signalschwäche können Sie die Reichweite des kabellosen Netzwerks vergrößern. Wir erläutern dies wieder am Beispiel von Apple-Hardware. Mit anderen Routern führen Sie die Konfiguration nach der Anleitung des jeweiligen Herstellers durch. Besser ist es, wenn man bei einem Hersteller bleibt, um nicht auch noch unnötig Zeit mit einer abweichenden Konfiguration zu verlieren. Sie benötigen eine zweite AirPort-Station. Je nach Einsatzgebiet genügt da bereits die günstige AirPort Express. Ihre bisherige Station werkelt weiterhin als Hauptstation und bleibt direkt mit dem Internet verbunden, während die neue Station als Repeater eingerichtet wird. Basisstation und Repeater sind über WLAN miteinander verbunden.

Bei IEEE 802.11n klappt die Konfiguration sehr einfach: Starten Sie das AirPort-Dienstprogramm und klicken Sie auf den Button Manuelle Konfiguration. Wählen Sie links das Gerät aus, das als Hauptstation mit dem Internet verbunden ist. Unter AirPort · Drahtlos setzen Sie den Haken vor Erweiterung des Netzwerks erlauben. Wählen Sie nun das Gerät aus, das als Repeater eingesetzt werden soll, und gehen Sie erneut auf Manuelle Konfiguration. Im Ausklappmenü Drahtloser Modus muss Ein drahtloses Netzwerk erweitern ausgewählt werden. Suchen Sie sich nun im Ausklappmenü Netzwerkname des zu erweiternden Netzwerks aus und bestätigen Sie mit dem Kennwort für das Netzwerk und dem Gerät-Kennwort, falls vorhanden. Die beschriebene Methode funktioniert nur mit den neuesten AirPort-Modellen. Falls Ihr Gerät noch kein IEEE 802.11n unterstützt, muss es WDS beherrschen und entsprechend konfiguriert werden. Und auch sonst sind Abstriche beim Komfort unvermeidbar, so muss man zum Beispiel die AirPort-ID (auf der Gehäuseunterseite) manuell eingeben. Die Hauptstation wird auf dem Drahtlos-Reiter als Teil eines WDS-Netzwerks eingerichtet. Unter dem Reiter WDS wird als WDS-Modus WDS-Hauptstation ausgewählt, darunter die ID der entfernten Basisstation mit Klick auf das Pluszeichen angegeben. Auf dem Reiter Drahtlos wählt man unter Drahtloser Modus für den Repeater Teil eines WDS-Netzwerks aus und unter dem Reiter WDS den WDS-Modus Entfernte WDS-Basisstation. Umgekehrt muss hier nun die AirPort-ID der Hauptstation eingetragen werden. Beide Stationen müssen denselben Netzwerknamen (SSID) verwenden. Die neu als Repeater hinzugekommene AirPort-Station kann man aber auch mit dem Assistenten konfigurieren und dort Netzwerk erweitern aufrufen. Über den Repeater kann die Basisstation nun auch noch solche Computer erreichen, die sich zuvor noch außerhalb ihrer Reichweite befanden. Bis zu fünf Basisstationen lassen sich auf diese Art und Weise in einem Netzwerk zusammenfassen.
Von MACup Redaktion am 4.8.2010
 
 
imageMACup zeigt, wie man einen animierten Twitter-Feed auf einer einblendbaren Leiste realisiert. Apple hat seinen Browser runderneuert. Neben der gesteigerten Geschwindigkeit und kosmetischen Verbesserungen können Entwickler Safari 5 nun mit eigenen Erweiterungen bestücken. Dies sind keine Plug-ins im herkömmlichen Sinne, um etwa zusätzliche Medientypen darstellen zu können. Sie basieren ausschließlich auf HTML, CSS, PHP und Javascript und können dazu beitragen, Safari nach persönlichen Vorlieben aufzumöbeln. Außerdem laufen sie in einer Sandbox. Dadurch wird das Risiko minimiert, dass Schadcode über Safari-Erweiterungen ins System eingeschleust werden kann.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um ansprechende Erweiterungen zu entwickeln? Installieren Sie zuerst die aktuelle Version von Safari 5, falls noch nicht geschehen. Ohne die schon angesprochenen HTML-, CSS- und Javascript-Kenntnisse geht schon mal gar nichts. Unter Einstellungen · Erweitert aktivieren Sie das Entwickler-Menü von Safari. Rufen Sie Entwickler · Erweiterungen aktivieren auf. Nun erscheint in den Einstellungen von Safari der neue Unterpunkt Erweiterungen. Hier können Sie alle installierten Erweiterungen für Safari global ein- und auch wieder ausschalten.

Um mit der Entwicklung zu starten, muss man sich beim Safari-Entwicklerprogramm von Apple anmelden. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Melden Sie sich als Privatperson und nicht als Firma an, um den Vorgang zu beschleunigen. Sie müssen auf der Seite auch dann auf Register gehen, wenn Sie bereits eine andere Developer-Mitgliedschaft von Apple haben. Ihre bereits vorhandene Apple-ID können Sie weiterverwenden. Nach Anmeldung und erfolgreichem Login muss ein Zertifikat erstellt werden. Folgen Sie unter Safari Extension Certificates den Schritt-für-Schritt-Anweisungen auf dem Bildschirm, um ein Safari-Entwicklerzertifikat anzufordern und es mit der Schlüsselbundverwaltung zu installieren. Beginnen Sie über das Menü Schlüsselbundverwaltung · Zertifikatsassistent · Zertifikat einer Zertifizierungsinstanz anfordern. Nun können Sie das Zertifikat herunterladen. Die Datei endet auf .cer und wird per Doppelklick installiert. Anschließend geben Sie Ihre unter der Apple-ID hinterlegte E-Mail ein und verleihen dem Key eine aussagekräftige Bezeichnung. Kreuzen Sie Auf der Festplatte sichern an und fahren Sie fort. Diese Prozedur muss für jede Eigenentwicklung wiederholt werden.

ERWEITERUNG ERSTELLEN
Unsere Erweiterung benötigt einen Apache-Server mit aktiviertem PHP, Javascript und etwas HTML mit CSS-Stilen. Da es sich beim Code um eine US-Vorlage handelt, fehlt eine Umwandlung von Sonderzeichen wie Umlauten. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, den englischsprachigen Nachrichten-Feed der Nasa auf Twitter über eine Erweiterungsleiste in Safari zu integrieren. Es besteht zwar auch die Möglichkeit, Icons für die Symbolleiste zu erstellen, doch ein solcher Befehlsaufruf erfordert weitaus größeren Aufwand und würde den Rahmen des Artikels sprengen. Denkbar wären zum Beispiel Steuerelemente für iTunes. Als Grundgerüst für unsere Erweiterung besuchen Sie die URL www.dynamicdrive.com/dynamicindex17/rsspausescroller. Scrollen Sie auf der Website etwa zur Mitte und laden Sie das Archiv rsspausescroller.zip. Darin befinden sich die Dateien, um einen dynamischen Scrolltext zu erstellen. Dieses Archiv finden Sie auch in den Materialien zum Workshop auf der Heft-CD. Im Ordner lastrss liegt der erforderliche PHP-Code. Auch wenn Sie die Erweiterung nur lokal nutzen möchten, müssen Sie PHP in der Apache-Konfigurationsdatei httpd.conf einschalten, da die Inhalte damit dynamisch generiert werden. Öffnen Sie die Conf-Datei mit einem Texteditor wie Text-Wrangler oder nano. Sie befindet sich im Ordner /private/etc/apache2. Navigieren Sie zu Zeile 144, die mit #LoadModule php5_module beginnt. Entfernen Sie die Raute (#) und speichern Sie die Konfiguration. PHP 5 ist damit aktiviert. Im Terminal muss noch die PHP-Konfiguration angepasst werden. Mit cd /private/etc wechseln Sie in das Verzeichnis. Im Anschluss geben Sie sudo cp php.ini.default php.ini ein, um die Default-Werte in die Konfiguration zu kopieren. Da es sich um eine Systemdatei handelt, muss sudo vorangestellt und das Admin-Passwort eingegeben werden. Um zu testen, ob es funktioniert, navigieren Sie in den Ordner /Library/WebServer/Documents im Wurzelverzeichnis der Festplatte. Erstellen Sie eine Datei test.php mit dem Inhalt <?php phpinfo(); ?>.

Unter Systemeinstellungen · Freigaben aktivieren Sie die Webfreigabe. Daraufhin startet der Apache-Webserver. Geben Sie dann in Safari localhost/test.php in die Adresszeile ein, um zu testen, ob die PHP-Konfiguration erfolgreich verlaufen ist. Rufen Sie im aktivierten Entwickler-Menü Extension Builder einblenden auf. Klicken Sie unten links auf das Pluszeichen und im Auswahlmenü auf Neue Erweiterung, um mit der Entwicklung zu beginnen. Geben Sie der neuen Erweiterung einen Namen und legen Sie den Speicherort fest. Zunächst wird ein Ordner mit einer Info.plist erstellt. HTML-Dokumente und Icons, also alles, was zur Erweiterung gehört, legen Sie später in diesen Ordner. Der Extension Builder unterstützt Sie bei der Erstellung, doch es kommen auch Fragen auf. So werden nur Dateien mit den Endungen .html, .css, .js oder .png akzeptiert. Andere erscheinen nicht zur Auswahl im Ausklappmenü. Achten Sie also darauf, .htm gegen .html auszutauschen. Kopieren Sie den ausgepackten Ordner namens rsspausescroller ebenfalls auf den Webserver unter /Library/WebServer/Documents. Ändern Sie die Endung von demo.htm auf .html und bewegen Sie diese und die Datei rsspausescroller.js in den noch leeren Erweiterungsordner. Den Feed selbst passen Sie in der Datei scrollerbridge.php im Ordner /Library/WebServer/Documents/rsspausescroller/lastrss an. Entfernen Sie die Feeds von CNN und Co aus der Vorlage und verwenden Sie stattdessen "macup" => "http://twitter.com/statuses/user_timeline/11348282.rss", Navigieren Sie in demo.html zu der Zeile, die mit new rsspausescroller beginnt, also zur fünften Zeile von unten. Ändern Sie darin den Delay-Wert für eine angenehmere Scroll-Geschwindigkeit von 3000 auf 4500 Millisekunden. In der HTML-Datei passen Sie den CSS-Teil an, damit die Textzeile gut lesbar in der Leiste erscheint. Falls die Erweiterung ein eigenes Icon erhaltensoll, erstellen Sie dafür eine quadratische PNG-Datei mit 100 Pixeln in Höhe und Breite und legen diese in den Erweiterungsordner.

Jetzt ist es Zeit, die Erweiterung zu testen. Seien Sie nicht entmutigt, wenn der Balken nach dem ersten Klick auf Installieren leer bleibt oder eine Fehlermeldung anzeigt. Bei uns hatte sich bei Verwendung der Vorlagen eine falsche Pfadangabe eingeschlichen. In Frage kommen nur drei mögliche Fehlerursachen: Entweder wird der PHP-Code oder das Javascript nicht gefunden, oder die Feed-URL ist fehlerhaft. Sie können den Code jederzeit erweitern und zum sofortigen Ausprobieren die Erweiterung im Extension Builder neu laden. Wenn Sie das Skript anpassen, um andere Feeds darzustellen, beachten Sie, dass die URL mit http:// und nicht etwa mit feed:// beginnen muss. Zur erneuten Initialisierung im Extension Builder müssen Sie nicht über Deinstallieren gehen, sondern Sie klicken einfach auf den Button Neu laden. Wie Sie sehen, handelt es sich nicht etwa um ein langweiliges Laufband, sondern die Texte bleiben 4500 Millisekunden stehen und scrollen elegant vertikal aus der Leiste. Etwas unpraktisch hat Apple es gelöst, dass die Leiste nach der Installation in allen bereits geöffneten Safari-Fenstern erscheint. Sie kann aber über das Menü Darstellung individuell aus- und wieder eingeblendet werden. Hinter dem eingeblendeten Nasa-Feed sind auch Links hinterlegt, doch hier ist es uns in der Kürze der Zeit noch nicht fehlerfrei gelungen, dass sich nach einem Klick darauf auch die entsprechende Website öffnet.

ERWEITERUNG VERÖFFENTLICHEN
Um einen Installer für die Erweiterung zu erstellen, genügt im Extension Builder ein Klick auf Paket erstellen. Damit erhält man im gleichen Ordner ein Installer-Paket mit der Endung .safariextz, das sich zur Weitergabe eignet. Da unser Beispiel auf dem lokalen Rechner einen Webserver mit PHP erfordert, ist es für die Weitergabe des Installers vonnöten, den Ínhalt des PHP-Ordners auf einem frei zugänglichen Webserver mit aktiviertem PHP abzulegen und eine entsprechende Pfadanpassung im Javascript-Teil vorzunehmen. Testen Sie Ihre Erweiterung vor der Veröffentlichung auf Fehler. Die Erweiterung kann bei Apple eingereicht werden, worauf sie dann in der Extensions Gallery gelistet wird. Dazu muss sie mit einem Zertifikat signiert sein, ein Download-Link muss bereitgestellt werden und ein Icon mit 100 x 100 Pixeln ist mitzuliefern. Außerdem muss ein Bildschirmfoto beigefügt und die Kategorie angegeben werden. Die Galerie möchte Apple im Lauf des Sommers live schalten. Ob die Veröffentlichung ähnlich streng reglementiert ist wie im App Store, muss sich erst noch zeigen.

FAZIT
Es sei jedem angeraten, sich die drei PDFs zur Dokumentation von Apple herunterzuladen und diese genau zu studieren. Doch auch ohne tiefergehende Vorkenntnisse lassen sich bereits Erweiterungen erstellen, die wie die hier vorgestellte permanent, aber unaufdringlich Nachrichten als Schlagzeilen in Safari einblenden. Komplexe Erweiterungen können Einfluss auf das Aussehen und die Darstellung von Websites in Safari nehmen, aber selbst keinen eigenen Content anzeigen. Dies kann im Extension Builder über Start-Skripts und End-Skripts oder Stylesheets erfolgen.

NÜTZLICHE LINKS
Materialien und Beispielcode:
http://developer.apple.com/safari
Dokumentation:
http://developer.apple.com/safari/library
Einreichung:
https://developer.apple.com/submission/safari
Von MACup Redaktion am 2.8.2010
 
 
Im Dock genügt ein Einfachklick. Manchmal startet dadurch versehentlich ein Programm. Oder es startet nicht das gewünschte Programm, wenn man eine Datei doppelt anklickt. Wenn man nun einen Programmstart vorzeitig abbrechen möchte, klickt man länger auf das hüpfende Icon. Es erscheint das Dock-Menü. Hier ruft man den Menüpunkt Sofort beenden auf. Auch abgestürzte Programme lassen sich so beenden. Reagiert ein Programm nicht mehr, muss man den Mac nicht neu starten. Sie können in anderen Programmen noch weiterarbeiten. Wenn sich das Programm nach Sofort beenden nicht wieder starten lässt, rufen Sie im Systemmenü Benutzername abmelden auf. Erst wenn das nicht hilft, muss man Mac OS X komplett neu starten.
Von MACup Redaktion am 28.7.2010
 
 
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